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Übung "Personensuche in verrauchten Räumen" in Kemating

03.07.2007

Eine gemeinsame Alarmübung führten kürzlich die Feuerwehren Saaldorf und Surheim und die BRK-Bereitschaft Freilassing durch. Angenommen wurde ein Brand in der Werkstatt Wolfgruber im Saaldorf Ortsteil Kemating.

Nach dem Erkunden der Einsatzstelle durch den  Einsatzleiter der Feuerwehr Saaldorf wurde festgestellt, dass der Lagerbereich im Keller stark verraucht war und dort laut Angaben von Anwohner noch zwei Personen im Kellerbereich vermisst wurden. Des weiteren war noch eine Person im Werkstattbereich unter einem Gabelstapler mit den Füßen eingeklemmt und einige hilflose Personen irrten  unter Schock in der Werkstatt umher.  Vom Einsatzleiter wurde festgelegt das eine Gruppe der Feuerwehr Saaldorf um die unter dem Gabelstapler eingeklemmte Person und die in der Werkstatt  sich aufhaltenden Personen kümmern soll. Der zweiten Gruppe wurde der Auftrag erteilt die Personensuche und die Brandbekämpfung unter Einsatz von Atemschutzgeräten im Kellerbereich durchzuführen. Die Wasserversorgung für diese Gruppe wurde durch einen Unterflurhydranten sichergestellt.

Nach Eintreffen der Feuerwehr Surheim erhielt sie den Auftrag, die Feuerwehr Saaldorf bei Personensuche und Brandbekämpfung im Kellerbereich zu unterstützen. Die Wasserversorgung für den Abschnitt der Feuerwehr Surheim war aber erschwert, da zum Übungszeitpunkt aufgrund von Kanalbaumaßnahmen der nächste Hydrant nur über Umwege um die Baustelle herum erreicht werden konnte.

Innerhalb kurzer Zeit konnten alle Verletzten der herbeigeeilten BRK-Bereitschaft übergeben werden. Nachdem festgestellt war, dass alle vermissten und verletzten Personen durch das BRK versorgt wurden, stellte ein Gruppenführer fest das noch ein Atemschutztrupp fehlt.

Dieser wurde aber nach kurzer Zeit wieder gefunden.

Bei der Übung waren 45 Mann der Feuerwehren Saaldorf und Surheim, sowie 6 Kräfte der BRK-Bereitschaft im Einsatz. Bei der anschließenden Abschlussbesprechung bedankte sich der 2. Kommandant der Feuerwehr Saaldorf Mathias Prechtl bei allen beteiligten und den Objekteigentümer Martin Wolfgruber. Er sagte, dass die gemeinsame Übung wichtig für die Zusammenarbeit bei den Einsätzen sei. Kreisbrandmeister Werner Ortner wies ebenfalls auf die Wichtigkeit von solchen Übungen hin. Weiter führte er aus, dass im großen und ganzen sauber gearbeitet wurde und die kleinen Fehler intern noch abgestellt werden sollen.

Zum Schluss lud 2. Kommandant Mathias Prechtl noch alle auf eine Brotzeit ein.

 


Übung im Flash-Over-Container 2003
 


Übung:
Bergen eines Verletzten aus einem Hochsilo (im Schlauchturm des Feuerwehrhauses)


Übung im Flash-Over-Container 2002