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Eine
gemeinsame Alarmübung führten kürzlich die Feuerwehren Saaldorf
und Surheim und die BRK-Bereitschaft Freilassing durch. Angenommen
wurde ein Brand in der Werkstatt Wolfgruber im Saaldorf Ortsteil
Kemating.
Nach dem
Erkunden der Einsatzstelle durch den Einsatzleiter der Feuerwehr
Saaldorf wurde festgestellt, dass der Lagerbereich im Keller stark
verraucht war und dort laut Angaben von Anwohner noch zwei
Personen im Kellerbereich vermisst wurden. Des weiteren war noch
eine Person im Werkstattbereich unter einem Gabelstapler mit den
Füßen eingeklemmt und einige hilflose Personen irrten unter
Schock in der Werkstatt umher. Vom Einsatzleiter wurde festgelegt
das eine Gruppe der Feuerwehr Saaldorf um die unter dem
Gabelstapler eingeklemmte Person und die in der Werkstatt sich
aufhaltenden Personen kümmern soll. Der zweiten Gruppe wurde der
Auftrag erteilt die Personensuche und die Brandbekämpfung unter
Einsatz von Atemschutzgeräten im Kellerbereich durchzuführen. Die
Wasserversorgung für diese Gruppe wurde durch einen
Unterflurhydranten sichergestellt.
Nach
Eintreffen der Feuerwehr Surheim erhielt sie den Auftrag, die
Feuerwehr Saaldorf bei Personensuche und Brandbekämpfung im
Kellerbereich zu unterstützen. Die Wasserversorgung für den
Abschnitt der Feuerwehr Surheim war aber erschwert, da zum
Übungszeitpunkt aufgrund von Kanalbaumaßnahmen der nächste Hydrant
nur über Umwege um die Baustelle herum erreicht werden konnte.
Innerhalb
kurzer Zeit konnten alle Verletzten der herbeigeeilten
BRK-Bereitschaft übergeben werden. Nachdem festgestellt war, dass
alle vermissten und verletzten Personen durch das BRK versorgt
wurden, stellte ein Gruppenführer fest das noch ein
Atemschutztrupp fehlt.
Dieser
wurde aber nach kurzer Zeit wieder gefunden.
Bei der
Übung waren 45 Mann der Feuerwehren Saaldorf und Surheim, sowie 6
Kräfte der BRK-Bereitschaft im Einsatz. Bei der anschließenden
Abschlussbesprechung bedankte sich der 2. Kommandant der Feuerwehr
Saaldorf Mathias Prechtl bei allen beteiligten und den
Objekteigentümer Martin Wolfgruber. Er sagte, dass die gemeinsame
Übung wichtig für die Zusammenarbeit bei den Einsätzen sei.
Kreisbrandmeister Werner Ortner wies ebenfalls auf die Wichtigkeit
von solchen Übungen hin. Weiter führte er aus, dass im großen und
ganzen sauber gearbeitet wurde und die kleinen Fehler intern noch
abgestellt werden sollen.
Zum
Schluss lud 2. Kommandant Mathias Prechtl noch alle auf eine
Brotzeit ein.
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