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Einsätze im Dezember 2001

 

18. Dezember 2001, Alarmzeit 06.28 Uhr Wasserrohrbruch in Berchtolding / Haus Nr. 21

Wasserrohrbruch durch Frosteinwirkung im Dachboden des Wohnhauses Nr. 21 bei Rehrl in Berchtolding. Die zwei darunterliegenden Stockwerke wurden durch das Wasser stark in Mitleidenschaft gezogen. Eingesetzt waren Saaldorf 47/1 und Surheim 43/1. Der Wasserschaden wurden mittels zweier Wassersauger beseitigt. Die Einsatzdauer betrug 1 Stunde.

 

9. Dezember 2001, Alarmzeit 09.23 Uhr Brand in Saaldorf / Untere Straße
 

Einen Schaden von mindestens 100.000 DM verursachte der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Saaldorf am Sonntagmorgen. Aus bislang ungeklärter Ursache geriet gegen 09.20 Uhr die Tenne eines nicht mehr bewohnten landwirtschaftlichen Anwesens in Saaldorf in Brand. Die Flammen breiteten sich schnell auf die gesamte ca. 10 mal 20 Meter große Widerkehr aus.
Letztlich brannte der Dachstuhl und der gesamte Holzaufbau der Widerkehr nieder. Der Dachstuhl des Wohnhauses wurde ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing hatten den Brand bereits gegen 09.45 Uhr unter Kontrolle. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Die Ermittlungen zur Klärung der Brandursache hat die Kripo Traunstein aufgenommen. 
Bericht: PD Traunstein


Photos: FF Freilassing, FF Saaldorf



 

Ein Raub der Flammen wurde Sonntagvormittag die Wiederkehr des Hirschhalmer-Anwesens mitten in Saaldorf. Rund 80 Feuerwehrmänner aus Saaldorf, Surheim und Freilassing bekämpften den Brand und hatten ihn auch rasch unter. Dennoch beträgt der Schaden mindestens 100.000 Mark. Die Ursache ist noch unklar. 
Das Feuer brach vermutlich gegen 9 Uhr in der Tenne des nicht mehr bewohnten Anwesens aus. Rasch breiteten sich die Flammen auf die gesamte zehn mal 20 Meter große Wiederkehr aus. Der Holzaufbau, in dem hauptsächlich altes Heu gelagert war, brannte im Nu lichterloh. 
Die Einsatzkräfte unter Leitung des Saaldorfer Kommandanten Georg Wallner bekämpften die Flammen von allen Seiten und konnten insbesondere die Brandwand zum angebauten Wohnhaus absichern. Es gelang, das Gebäude weitgehend zu erhalten. Der Dachstuhl wurde allerdings stark in Mitleidenschaft gezogen. 
Die Flammen wurden zunächst von außen gelöscht und später auch von Atemschutztrupps im Inneren. Auch die Freilassinger Drehleiter kam zum Einsatz, damit die Wehrmänner die Dachhaut der Wiederkehr aufreißen und weitere Feuerherde beseitigen konnten. Wegen der starken Rauchentwicklung mussten die Einsatzkräfte auf der Leiter ebenfalls Atemschutz benutzen. 
Bereits gut 20 Minuten nach der Alarmierung hatten die Wehrmänner den Brand unter Kontrolle. Menschen oder Tiere kamen nicht zu Schaden. Spezialisten der Kriminalpolizei ermittelten vor Ort. Noch ist unklar, wodurch das Feuer entstanden ist. Auch Brandstiftung ist nicht auszuschließen. Es ist bereits zweite Feueralarm in der Gemeinde Saaldorf-Surheim an diesem Wochenende.

Bericht: Freilassinger Anzeiger

7. Dezember 2001, Alarmzeit 05.58 Uhr Brand eines Boilers in Gausburg

Gegen 5.45 Uhr bemerkte der 42 jährige Landwirt in dem unbewohntem 400 Jahre altem Holzhaus einen Feuerschein in der Küche. Die sofort alarmierten Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim, Freilassing und Laufen konnten durch ihren schnellen Einsatz die Entstehung eines größeren Brandes verhindern. Der Brand ging nach Auskunft der Polizei Laufen von einem elektrischen Warmwasserboiler aus, der sich vermutlich überhitzt hatte und sich über die Holzwand an der Küche schnell ausbreitete . Der Schaden beläuft sich auf ca. 5000.-DM. Menschen wurden nicht verletzt.
Bericht: FF Saaldorf

Freitag früh kam es in einem 400 Jahre alten, ebenfalls unbewohnten Bauernhaus in Gausburg zu einem Brand. Dank der Aufmerksamkeit des 42-jährigen Landwirts und des rasch und professionellen Einsatzes der Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim. Laufen und Freilassing ging er aber glimpflich aus. Der Landwirt hatte gegen 5.45 Uhr Feuerschein in der Küche gesehen und sofort Alarm geschlagen. Die Feuerwehren konnten die Flammen rasch löschen und verhindern, dass sie sich auf andere Teile des Holzhauses ausbreiteten. 
Hier ist die Brandursache klar. Ein elektrischer Warmwasserboiler hatte sich überhitzt und die Holzwand der Küche in Brand gesetzt. 

Bericht: Freilassinger Anzeiger


Einsätze im Oktober 2001

25. Oktober 2001, Alarmzeit 10.55 Uhr Verkehrsunfall Staatsstraße 2104 

Nur 7 Wochen nach dem schweren Verkehrsunfall am Eglseer Berg ereignete sich auf der 2104 ein weiterer schwerer Verkehrsunfall.  Von Saaldorf kommend war vor Maulfurth ein PKW mit einem LKW zusammen gestoßen. Die Fahrerin des PKW musste mit Spreitzer und Hydraulikzylinder befreit werden. Um diese Aktion möglichst schonend für die Verletzte zu gestalten, wurde dabei das Dach abgetrennt. 

Der Unfall ereignete sich noch auf Saaldorfer Gemeindegebiet nahe der Grenze zur Stadt Freilassing. Erstalarmierung geschah allerdings seitens der PI für die Feuerwehr Freilassing. 
Die beiden Gemeindefeuerwehren  wurden nachalarmiert. 

 

Zur schonenderen Bergung der Verletzten wurde das Dach abgetrennt.
Der Unfall ereignete sich von Saaldorf kommend kurz vor Maulfurth / Freibad.
Innerhalb von 7 Wochen war es der zweite schwere Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2104 in Saaldorfer Gemeindegebiet.

Photos: FF Freilassing

10. Oktober 2001, Alarmzeit 05.40 Uhr Brand zweier Gehöfte in der Gemeinde Teisendorf
 

Ein Großaufgebot an Freiwilliger Feuerwehr, BRK und Polizei wurde zum Brand zweier landwirtschaftlicher Anwesen in Gschwend, Gemeinde Teisendorf gerufen. Insgesamt 14 Feuerwehren aus 2 Landkreisen (BGL und Traunstein) kamen zum Einsatz, konnten aber den Totalverlust der beiden Wiederkehren (die hölzernen Heu- und Strohlager) nicht verhindern. Bei einem Wohnhaus wurde das Dachgeschoss ein Raub der Flammen, das zweite Wohnhaus konnte relativ unversehrt gerettet werden. Auch das Übergreifen auf weitere Gebäude wurde verhindert, was auf Grund der vorgefundenen Lage und Umstände, beide Gebäude standen bereits beim Eintreffen der ersten Kräfte im Vollbrand, nicht selbstverständlich war. Sehr große Probleme bei den sehr exponiert auf einem Hügel gelegenen Objekten (direkt an der Autobahn A8 Salzburg-München, aber trotzdem nur sehr schwer über schmale Straßen erreichbar) bereitete in der Anfangsphase die Wasserversorgung. Aus diesem Grund wurden sämtliche verfügbaren TLF´s aus dem Bereich und zusätzlich der 24/50 aus Bad Reichenhall alarmiert. Erst nachdem 3 B-Leitungen aus einem etwa 1km entfernten Bach aufgebaut waren, konnte mit richtiger Brandbekämpfung begonnen werden. Bis dahin galt es eine weitere Ausbreitung des Feuers auf ein weiteres, in unmittelbarer Nähe stehendes drittes Anwesen, zu verhindern. Um die Atemschutzlogistik aufrecht zu erhalten wurden die beiden GWA aus Bad Reichenhall und Traunstein zugezogen. Auch die Schnelleinsatzgruppe des BRK war vor Ort um die teilweise unter Schock stehenden Bewohner bzw. im Falle eines Falles die eingesetzten Atemschutzgeräteträger zu betreuen. Zum Glück kamen aber bei dem Großfeuer weder Mensch noch Tier zu ernstlichem Schaden.

 

Beim Eintreffen der Wehren standen die Gebäude bereits lichterloh in Flammen.
14 Wehren aus den Landkreisen BGL und TS waren im Einsatz.
Der Einsatzort befand sich ungefähr 20 km von Saaldorf entfernt im westlichen Teil der Gemeinde Teisendorf.
Die beiden Wiederkehren brannten völlig nieder.
Die Wasserzufuhr wurde durch drei etwa 1 km lange B-Leitungen gesichert. 
Das Dachgeschoss eines Wohnhauses wurde ein Raub der Flammen.
Ein Übergreifen der Flammen auf ein drittes Gehöft konnte verhindert werden.
Die Gebäude waren nur über schmale Straßen erreichbar.
Der Brand bei Sonnenaufgang.

Bericht & Photos: FF Freilassing

 

 

 
Einsätze im September 2001
04. September 2001, Alarmzeit 18.01 Uhr Verkehrsunfall Staatsstraße 2104
 

Schauplatz des schweren Verkehrsunfalls war der Eglseer Berg, die Kuppe zwischen den beiden Ausfahrten von der Staatsstraße 2104 nach Saaldorf. Einer einheimischen PKW-Lenkerin, die von Freilassing kommend in Richtung Waging unterwegs war, kam ein Sattelzug einer Schweizer Spedition entgegen. Erschrocken stieg die Fahrerin auf die Bremse, kam auf der nassen Fahrbahn mit ihrem PKW auf die Gegenseite und prallte dort gegen die Vorderachse der Zugmaschine. Der dadurch unlenkbare LKW geriet die steile Böschung hinauf und kippte auf die Beifahrerseite. Die beiden Insassen des PKW mussten von uns mit dem Spreitzer befreit werden. Dabei wurde auch das Dach entfernt. Die Kollegen aus Freilassing, angerückt mit ihrem RW und LF 16, unterstützen uns hierbei mit Hydraulikzylindern. Der Fahrer des LKW konnte seinem Fahrzeug unverletzt entsteigen.

Nach Abtransport der Verletzten musste geraume Zeit auf einen geeigneten Kranwagen zum Aufstellen des LKW gewartet werden, ehe die Unfallstelle vollständig gereinigt und für den Verkehr wieder freigegeben werden konnte.

Während dieser Arbeiten, die  insgesamt bis 22 Uhr dauerten, unterlag der Abschnitt einer Vollsperrung. Die Umleitung des Verkehrs wurde von uns und der Surheimer Wehr, die auch die Sicherung des LKW übernommen hatte, durchgeführt.  

 

Der LKW von hinten Der umgekippte Sattelzug.
Der LKW von vorne links Da die komplette Fahrbahn blockiert war, musste die Staatsstraße 2104 bei Saaldorf für mehr als drei Stunden gesperrt werden.
Der LKW von vorne Ein schwerer Kranwagen richtete den Sattelzug wieder auf.
Der PKW von vorne rechts Um die Insassen des PKW zu befreien wurde mit dem Spreitzer das Dach entfernt.
Der PKW von vorne links Neben den Feuerwehren Saaldorf und Surheim war noch die Feuerwehr Freilassing am Einsatz beteiligt.
Der PKW Beifahrerseite Die Saaldorfer Wehr leistete vor Ort mit 18 Personen Hilfe.

Photos: FF Freilassing

 

 

 

 

 

 

Einsätze im März 2001

16. März 2001, Alarmzeit 19.45 Uhr Tödlicher Motorradunfall auf der B 20, 
herbeieilender Notarzt verunglückt auf Weg zur Einsatzstelle

Bei einem Verkehrsunfall auf der Bundesstraße B 20 nahe Saaldorf ist ein 38 Jahre alter Motorradfahrer aus Laufen ums Leben gekommen. Nach Polizeiangaben hatte der 38-jährige einem Auto ausweichen wollen und war dabei gegen einen österreichischen Lastwagen geprallt. Ein unbekannter Autofahrer war zwischen Freilassing und Laufen in die 
B 20 eingebogen, hatte dort dem Motorradfahrer die Vorfahrt genommen und war dann einfach weitergefahren. Der Lasterfahrer wurde leicht verletzt. Am Lastwagen brach nach dem Zusammenprall ein Brand aus. Der Sachschaden beläuft sich auf 80.000 Mark. Das Motorrad wurde dabei total zerfetzt bzw. verschmolz aufgrund der Hitze mit dem Führerhaus des Lastwagens.
Nur wenige Minuten später ereignete sich ein weiterer Verkehrsunfall auf der B 20, nur 500 Meter von der ersten Unfallstelle. Hier war der zum Einsatz fahrende Notarztwagen beteiligt. Ein im Stau stehender Fahrzeuglenker hatte gewendet und den mit Sondersignalen zum Unfallort eilenden Notarztwagen übersehen. Der Notarzt und sein Fahrer wurden hierbei leicht verletzt.
Die B 20 war für etwa 4 Stunden gesperrt. Aufgrund des Fahrzeugbrandes musste bei den Lösch- und Aufräumarbeiten auch schwerer Atemschutz eingesetzt werden.

Während der Arbeiten, die  insgesamt bis 24 Uhr dauerten, unterlag der Abschnitt einer Vollsperrung. Die Umleitung des Verkehrs wurde von uns und den Weheren aus Surheim und Freilassing übernommen.

Nachtrag: Durch einen Zufall konnte der eigentliche Unfallverursacher ein halbes Jahr später ermittelt werden.

 

Der österreichische Postlastwagen brannte vollständig aus.
Das Motorrad wurde dabei total zerfetzt bzw. verschmolz aufgrund der Hitze mit dem Führerhaus des Lastwagens.
Ein im Stau stehender Fahrzeuglenker hatte gewendet und den mit Sondersignalen zum Unfallort eilenden Notarztwagen übersehen. Der Notarzt und sein Fahrer wurden hierbei leicht verletzt.

Photos: FF Saaldorf, Südostbayerische Zeitung

 

 

 

 

 

Einsätze im Februar 2001

20. Februar 2001 Schwerer Verkehrsunfall Staatsstraße 2104 bei Neukling
 

Ein schweerer Verkehrsunfall ereignete sich auf der Staatsstraße 2104 bei Neukling. Vier Menschen, darunter ein vierjähriger Bub, erlitten teilweise schwerste Verletzungen. Der Sachschaden beläuft sich auf rund 10.000 DM. Ein 20-jähriger Freilassinger, der in Neukling nach links Richtung Weildorf abbiegen wollte, übersah einen entgegenkommenden VW Golf, . Beide Fahrzeuge stießen zusammen. Dabei wurde der Waginger und dessen vierjähriger Sohn, der im Kindersitz auf dem Beifahrersitz saß, so schwer verletzt, dass sie mit dem Hubschrauber und dem Notarztwagen in ein Salzburger Krankenhaus gebracht werden mussten. Der Unfallverursacher und dessen Ehefrau kamen glimpflicher davon, mussten dennoch ins Krankenhaus Freilassing eingeliefert werden. Die Frau musste von der FF Saaldorf mit der Rettungsspreitze befreit werden. Die Staatsstraße war für zwei Stunden gesperrt.

Ein Lenker und dessen vierjähriger Sohn, wurden so schwer verletzt, dass sie mit dem Hubschrauber und dem Notarztwagen in ein Salzburger Krankenhaus gebracht werden mussten. 
Die Frau des anderen Lenkers musste von der FF Saaldorf mit der Rettungsspreitze befreit werden. 

Photos: FF Saaldorf