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Einsatzstatistik 2002: 

 


99 Einsätze, davon 
- 5 Brandeinsätze
- 4 Fehlalarmierungen
- 8 Sicherheitswachen
- 82 technische Hilfeleistungen

Insgesamt ca. 1300 Einsatzstunden

 

 

Einsätze im Dezember 2002 


14. Dezember 2002, Alarmzeit 11.35 Uhr
 
Schwerer Verkehrsunfall BGL 3 Ortseinfahrt Saaldorf Nord 

Aufgrund einsetzender Straßenglätte kam am 14. Dezember ein VW-Golf am Ortseingang von Saaldorf beim reduzieren der Geschwindigkeit ins Schleudern. Das Fahrzeug prallte frontal an die betonierte Gartensäule eines Wohnhauses am Ortseingang von Saaldorf. Ein Fahrzeug der Feuerwehr Rimsting, das eine ausgeliehene Sandsackbefüllanlage "Power-Sand-King" nach Abtsdorf zurückliefern wollte, übernahm die Erstversorgung und Absicherung der Unfallstelle. 
Gegen 11.35 Uhr wurden die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing alarmiert. Da beim Fahrzeug nur die Beifahrertür zur schonenden Rettung des Fahrzeuglenkers mittels Spreitzer zu öffnen war, fuhr die Feuerwehr Freilassing die Einsatzstelle nicht mehr an. Nachdem von der Feuerwehr Saaldorf die Türe geöffnet war, mußten noch auslaufende Betriebsstoffe aufgefangen werden.
Der Verkehr wurde während der Rettungs- und Aufräumungsarbeiten von den Feuerwehren umgeleitet. Nach etwa eineinhalb Stunden war der Einsatz für die Feuerwehren Saaldorf und Surheim beendet. 
Im Einsatz war die Feuerwehr Saaldorf mit den Fahrzeugen Saaldorf 48/1 und 47/1 mit 15 Mann Besatzung. Die Feuerwehr Surheim war mit zwei Fahrzeugen und 15 Mann im Einsatz. 

 

Die Erstversorgung übernahm die zufällig an der Unfallstelle vorbeifahrende Feuerwehr Rimsting.
Aufgrund Straßenglätte kam der PKW ins Schleudern.
Die Beifahrertüre musste zur schonenden Rettung des Fahrzeuglenkers  aufgespreizt werden.
Am PKW selbst entstand Totalschaden
Im Einsatz war die Feuerwehr Saaldorf mit den Fahrzeugen Saaldorf 48/1 und 47/1 sowie die Feuerwehr Surheim mit ihren zwei Fahrzeugen.

Photos: FF Saaldorf  

 

Einsätze im August 2002 


16. August 2002, Alarmzeit 16.20 Uhr
 
Schwerer Verkehrsunfall mit Todesfolge zwischen Hausen und Bahnhof Surheim 

Mittels Alarmierung über Sirene und Funkmeldeempfänger wurden die Feuerwehren Surheim und Saaldorf zu einem schweren Verkehrsunfall gerufen, der sich auf der Gemeindeverbindungsstraße Surheim Bahnhof - Hausen auf Höhe Pirach ereignet hatte. Ein 34-jähriger Surheimer war mit seinem Kombi aus ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn gekommen und frontal gegen einen Kleintransporter geprallt. Die unangeschnallten Lenker beider Fahrzeuge mussten aus ihren schwer beschädigten Fahrzeugen mittels Spreitzer befreit werden. Mit dem Hubschrauber wurde der schwerverletzte Lenker des Kombis in das Landeskrankenhaus Salzburg geflogen, wo er zwei Tage später verstarb. Der leichtverletzte Fahrer des Kleintransporters wurde in das Krankenhaus Freilassing transportiert. Bis 19.30 blieb die Gemeindeverbindungsstraße zur Klärung des Unfalles durch den Staatsanwalt gesperrt.

Die unangeschnallten Lenker beider Fahrzeuge mussten aus ihren schwer beschädigten Fahrzeugen mittels Spreitzer befreit werden. 
Der Fahrer des PKW verstarb zwei Tage nach dem Unfall im UKH Salzburg.

Photos: FF Saaldorf  

 


12. August 2002, Alarmzeit 04.30 Uhr
 
Unwetterschäden Teil 3: Katastrophenalarm für den Landkreis

Der erste Einsatz führte uns nach Schign. In einem Anwesen, das bereits am Wochenende zuvor von den Regenmassen betroffen war, musste auch an diesem Tag bis 16 Uhr, 11 Stunden lang, ausgepumpt werden. Während dieses Einsatzes wurden wir noch zu einem weiteren Anwesen in Brünnthal gerufen, aus dem ebenfalls die Wassermassen gepumpt werden mussten. Nachdem um 11 Uhr für den gesamten Landkreis Berchtesgadener Land Katastrophenalarm ausgelöst wurde, wurde unser LF 8 47/1 nach Triebenbach / Stadt Laufen gerufen. Die Salzach war auf einen Pegel von 9 m angestiegen, hatte die Salzachau bis an die B20 überflutet. Aufgrund der prekären Situation wurde die  Bundesstraße zwischen Freilassing Nord und Laufen total gesperrt. Die Mannschaft des Fahrzeugs 47/1 waren zur Sandsackverbauung und Beobachtung des Dammes eingeteilt, die nachfolgend eingetroffene Mannschaft des Fahrzeugs 48/1 sicherte zwei Häuser mit Sandsackverbauten und Tauchpumpen vor den Wassermassen. Da im Laufe des Einsatzes der Wasserpegel weiter anstieg und die Sandsackverbauten den Wassermassen nicht mehr standhielten, mussten das Auspumpen der beiden Häuser gegen 17 Uhr aufgegeben werden. Das weitere Einsatzgebiet der Mannschaft 48/1 lag anschließend in der Steingasse / Stadt Laufen. Hier musste bei einigen Häusern noch das Öl aus den Tanks gepumpt werden, um in den überfluteten Kellern keinen Ölschaden zu riskieren. Nach Mitternacht, als eine Entspannung der Lage abzusehen war, konnten wir wieder einrücken.

 
In Triebenbach wurden dieses und ein weiteres Haus wurden von der Mannschaft des Fahrzeuges 48/1 gesichert. Die Mannschaft des Fahrzeuges 47/1 beobachtete den Mann und sicherte ihn und weitere Häuser mit Sandsäcken.
Das Bild zeigt die Situation gegen 17 Uhr. Bereits 2 Stunden später war das Wasser um mehr als einen halben Meter weiter gestiegen.

Photos: FF Saaldorf

 


8. August 2002, Alarmzeit 13.25 Uhr
 
Zündelnde Kinder lösen Brand im Saaldorfer Moos aus

Einen Sachschaden von 15.000 € verursachten zündelnde Kinder im Saaldorfer Moos. Die vier 12-järigen Knaben zündeten in einem Heustadel Heu und Stroh an, die Flammen gerieten außer Kontrolle. Alle Kinder konnten sich aus einem Schlupfloch retten und kamen nicht zu Schaden. Trotz des schnellen Eingreifens brannte der Heustadel völlig nieder. Die mitalarmierten Wehren Surheim und Freilassing  stellten während der ersten Löschphase Löschwasser aus ihren Tanks zur Verfügung. Im weiteren Löschverlauf wurde zu einem nahegelegenen Bach eine Schlauchleitung gelegt . Da das Stroh zu Ballen gepresst war, mussten wir im Anschluss an die ersten Löscharbeiten noch weiterer Male zu kleineren Nachlöscharbeiten ausrücken.

Beim Eintreffen der Feuerwehren brannte der Stadel bereits lichterloh.
Aus einem nahegelegenen Bach wurde die Wasserversorgung sichergestellt.
Die 4  Brandstifter konnten sich aus dem Stadel retten und blieben unverletzt.
Lediglich ein Holzgerippe blieb von dem Heustadel übrig.
Auch Tags darauf mussten noch Nachlöscharbeiten durchgeführt werden.
Während des Brandes und auch Tage später war die nahe einer Siedlung gelegene Brandstelle Treffpunkt zahlreicher Schaulustiger.

Photos: FF Saaldorf, Peter Wimmer  

 


6. August 2002, Alarmzeit 20.45 Uhr
 
Unwetterschäden Teil 2: Niederschlagsmengen von 130 Liter / m2 überfluten erneut Keller und Unterführungen

Nach sehr ergiebigen Regenfällen wurde erneut Alarm ausgelöst, um zahlreiche Keller und Unterführungen im Gemeindegebiet auszupumpen. Die Einsätze zogen sich bis in den Vormittag des Folgetages.


3. August 2002, Alarmzeit 23.12 Uhr
 
Unwetterschäden Teil 1: Starke Regenfälle überfluten Unterführungen und Keller 

An diesem herrlichen sonnigen Samstagnachmittag veranstalteten wir unser jährliches Gartenfest. Zahlreiche Gästen genossen, musikalisch umrahmt von der Blaskapelle Steinbrünning, unsere Bewirtung. Gegen Abend zogen dann eine Gewitterfront auf, nach starken Regenfällen wurde kurz nach 23 Uhr mittels Funkmeldeempfänger Alarm ausgelöst. Der erste Einsatz dieser Nacht führte uns nach Breitenloh. Hier hatte eine Schlammlawine den Keller und Teile des Erdgeschosses eines Wohnhausen geflutet. Die Erdmassen waren aus einer nahegelegenen Straßenbaustelle herangeschwemmt worden. Mit 20 Einsatzkräften sowie den Nachbarwehren Surheim und Freilassing wurde bis tief in die Nacht die Gefahr gebannt. Noch während dieser Einsatz lief wurden wir zur Bahnunterführung bei Obersurheim gerufen. Ein PKW war in den Wasserfluten steckengeblieben. Die beiden ungarischen Insassen, welche sich auf das Dach des Wagens retteten, konnten aus ihrer misslichen Lage gerettet werden. Nach diesen beiden Einsätzen mussten in der Nacht noch einige überflutete Keller ausgepumpt werden. Weitere Keller, unter anderem in der Mehrzweckhalle Saaldorf wurden in den Folgetagen noch ausgepumpt.

 

 

Einsätze im Juli 2002 


25. Juli 2002, Alarmzeit 14.40 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall auf der B20

Zu einem rein „österreichisches Duell“ mit fatalen Folgen kam es auf der (deutschen) Bundesstraße 20 im Ortsgebiet Surheim bei der Einfahrt nach Pendelhagen. Aus ungeklärter Ursache kam eine in Richtung Laufen fahrende Frau aus der  Steiermark auf trockener, gerader Strecke auf die linke Fahrspur und prallte dort frontal gegen eine entgegenkommende Opel-Lenkerin aus dem Salzburger Land. Beide Fahrzeuge wurden von der Straße geschleudert. Während der Fiat Bravo der vermutlichen Verursacherin auf einer angrenzenden Wiese zu stehen kam, blieb der Opel mit der eingeklemmten Person in beträchtlicher Seitenlage hängend an der Böschung liegen. Erste Maßnahme der alarmierten Feuerwehrkräfte aus Surheim, Saaldorf und Freilassing war dementsprechend das Sichern des Fahrzeugs gegen ein weiteres Abstürzen/Abrutschen und eine damit einhergehende noch schwerere Verletzung der ohnehin schwer verletzten eingeklemmten Fahrerin. 

Photos: FF Saaldorf

Photos: FF Freilassing

 

Erst nach dieser Maßnahme konnte mit den weiteren Befreiungsaktionen fortgefahren werden. Nicht nur die Tür mußte dazu mit hydraulischem Gerät geöffnet werden, auch das Dach und die B-Säule auf der Fahrerseite waren zu entfernen. Aus diesem Grund mußte auch die zunächst angebrachte „Absturzsicherung“ vom Dach des verunfallten Opel zum LF 8/6 der Surheimer Wehr abgebaut und gegen die Sicherung vom Freilassinger RW2 zu beiden Achsen des PKW ausgetauscht werden. „Dank“ der ungünstigen Schräglage des Havaristen und den Bemühungen um eine trotzdem möglichst schonende Befreiung der verletzten Fahrerin dauerte es über eine halbe Stunde, bis die Rückmeldung "„Person befreit und dem Rettungsdienst übergeben" an die Leitstelle gegeben werden konnte. Die andere Fahrerin war übrigens mit „nur“ mittelschweren Verletzungen selbst aus ihrem Fahrzeug geklettert; der Airbag hatte bei ihr sehr gute Arbeit geleistet. Obwohl sich beide Frauen allein in ihren Fahrzeugen befunden hatten, mußte sich der Rettungsdienst, der mit 3 RTW, einem Notarztfahrzeug und dem Rettungshubschrauber Christoph 14 vor Ort war, um ein weiteres Opfer kümmern: Ein Feuerwehrmann brach während der Rettungsaktion plötzlich zusammen und wurde ebenso wie die Fiat-Fahrerin zunächst ins Freilassinger Krankenhaus gebracht. Da sich im Krankenhaus die Verletzungen bei beiden Fahrerinnen als schwerwiegender herausstellten wurden sie ins Salzburger Landeskrankenhaus überstellt. Für Aufregung sorgte nach der Befreiung der  Eingeklemmten die plötzliche Meldung, dass auch ein Kind in einem der beiden Fahrzeuge war. Gott sei Dank stellte sich diese Meldung schnell als „Ente“ heraus. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden, die B20 blieb während der Rettungsaktion und den Aufräumungsarbeiten 2 Stunden total gesperrt.
Bericht: FF Freilassing

 

Einsätze im Juni 2002 


24. Juni 2002
Verkehrsunfall in Steinbrünning

Schwere Bein- und Handverletzungen erlitt eine 22-jährige Leobendorferin bei einem Verkehrsunfall Montagmittag auf der Kreisstraße bei Saaldorf. Sie fuhr mit ihrem Wagen in Richtung Laufen und bemerkte zu spät ein Mähfahrzeug der Straßenmeisterei. Die Autofahrerin bremste so stark ab, dass ihr Wagen auf der regennassen Fahrbahn ins Schleudern geriet und nach links auf die Gegenfahrbahn kam. Dort stieß der Wagen gegen das Auto einer 75-jährigen Freilassingerin. Die Leobendorferin versuchte noch, an dem Mähfahrzeug vorbeizukommen, doch blieb der Wagen am hinteren Radbolzen der Arbeitsmaschine hängen. Dabei wurde die komplette Beifahrertür abgerissen. Die Unfallverursacherin wurde so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus Freilassing bleiben muss. Die Freilassingerin konnte nach ambulanter Behandlung wieder entlassen werden. Der Mitarbeiter der Straßenmeisterei blieb unverletzt. An den Autos entstand ein Schaden von rund 7.000 Euro. 
Bericht: Freilassinger Anzeiger


Die Unfallverursacherin wurde so schwer verletzt, dass sie im Krankenhaus Freilassing bleiben muss.
An den Autos entstand ein Schaden von rund 7.000 Euro. 

Photos: Peter Wimmer

 

Einsätze im Mai 2002 


10. Mai 2002, Alarmzeit 19.10 Uhr
Elf Einsätze an einem Abend

Am Abend des 10. Mai musste die Freiwillige Feuerwehr Saaldorf zu insgesamt elf Einsätzen ausrücken. Nach einem heftigem Unwetter um 19.00 Uhr mit ergiebigen Hagel- und Regenschauern wurden wir zu insgesamt neun überfluteten Kellern gerufen. Die erste Meldung ging gegen 19.10 Uhr telefonisch von der Musikkapelle ein. In ihrem Proberaum der sich im Gerätehaus der FF Saaldorf befindet, war Wasser eingedrungen. 
Um 19.20 Uhr wurde dann von der FF Freilassing Alarm mittels Funkmeldeempfänger für die FF Saaldorf ausgelöst, da sich die Meldungen von überfluteten Kellern häuften. Bis ca. 22.30 Uhr mussten die Keller mehrerer Häuser von Hagel und Wasser befreit werden. Der Hagel musste größtenteils mit Eimern und Schaufeln aus den bis zu einem halben Meter unter Wasser stehenden Kellern entfernt werden, da er unsere Tauchpumpen immer wieder verstopfte. 
Das Ausmaß des Unwetters und die Wucht der Naturgewalten war gewaltig.
Bei einem Haus wurde die Kelleraußentüre durch die Gewalt der Wasser- und Hagelmassen aus dem Schloss gerissen und so konnte das Wasser und Eis ungehindert in den Keller eindringen.
Neben Wohnhäusern waren auch örtliche Betriebe betroffen so z.B.
ein Keller einer Schreinerei, indem Türen und Holz lagerten. Die Türen und das Holz wurden von uns entfernt und der Keller mittels zwei Tauchpumpen ausgepumpt.
Die Kreisstraße BGL 3 musste wegen Unpassierbarkeit von uns gesichert werden, da durch die heftigen Regenfälle Erdreich auf die Straße geschwemmt worden war.

Zur Unterstützung der FF Saaldorf, die mit zwei LF 8/6 und 18 Mann im Einsatz war, wurden die FF Surheim mit einem LF 8 und LF 8/6, die FF Freilassing mit einem Fahrzeug und die FF Weildorf mit einem LF 8/6 angefordert.

Nachdem man fast alle Unwettereinsätze bewältigt hatte, wurden wir noch zu einem Verkehrsunfall auf der Kreisstraße BGL 3 in Höhe Abtsdorf gerufen. Ein Fahrzeug war aus ungeklärter Ursache von der Straße abgekommen und an einen Baum gefahren. Der Fahrer des Fahrzeugs konnte unverletzt aus dem völlig zerstörten Fahrzeug entsteigen. Die FF Saaldorf war mit einem Fahrzeug zum Ausleuchten der Unfallstelle, reinigen der Fahrbahn und zur Verkehrsregelung angefordert worden. Dabei wurden wir von den Kameraden aus Surheim und Laufen mit je einem Fahrzeug unterstützt.

 

Einsätze im April 2002 


29. April 2002, Alarmzeit 17.53 Uhr
Brand eines Gehöfts in der Gemeinde Ainring 

Bei einem Brand im Ortsteil Niederstraß in der Gemeinde Ainring wurde der Wirtschaftsteil eines landwirtschaftlichen Anwesens vollständig zerstört. Als Brandursache konnte eindeutig ein Blitzschlag festgestellt werden. Der Einsatz war besonders problematisch, da in diesem Ortsteil die Wasserversorgung sehr schlecht ist. Da das Wasser aus dem neben dem Objekt stehenden Hydranten nicht reichte, musste eine ca. 2 km lange Versorgungsleitung zur Sur verlegt werden. Im Einsatz waren alle umliegenden Feuerwehren aus Ainring, Freilassing, Teisendorf, Oberteisendorf, Weildorf, Surheim und Saaldorf.

Die Feuerwehr Saaldorf war mit zwei Fahrzeugen und 25 Mann knapp 1,5 Stunden im Einsatz

 

Der Einsatzort der Saaldorfer Fahrzeuge lag an der B304, die wegen der 2 km langen Schlauchleitung zeitweise total gesperrt wurde.
Schon nach eineinhalb Stunden konnte für die lange Schlauchleitung „Wasser halt“ gegeben werden.
Erste Schätzungen gehen bei dem erst vor 12 Jahren von einem Feuer betroffenen Gebäude von einem Schaden von mindestens 100.000 Euro aus.

Photos: FF Freilassing, FF Ainring

Einsätze im März 2002 


23. März 2002, Alarmzeit 01.25 Uhr
Brand einer Druckerei in Freilassing

Großer Sachschaden entstand bei einem Brand in einer Druckerei im Freilassinger Industriegebiet, der in der Nacht von Freitag auf Samstag vermutlich gegen 01.00 Uhr ausgebrochen ist. Schon bei der Alarmierung hieß es, dass 2-3 Meter hohe Flammen aus dem Gebäude schlagen. Als die Feuerwehren am Brandobjekt eintrafen fanden Sie einen Teil der Produktionshallen im Vollbrand vor. In der mitunter auch als Lager dienenden Halle befanden sich Farben, deren Aluminiumverpackung bereits brannte, Papier, Folien und sogar mehrer Fässer mit Verdünnung, die eine erhebliche zusätzliche Gefahr darstellten. Die nicht durch das Feuer unmittelbar betroffenen Hallen sowie der Bürobereich, der durch eine offene Tür mit den Hallen verbunden war, wurde durch die enorme Hitzeentwicklung sowie durch den Rauch und Ruß stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Ursache für das Feuer konnte bis jetzt noch nicht geklärt werden.  
Bericht:
FF Freilassing, Photos vom Einsatz

Die mitalarmierten Nachbarfeuerwehren aus Saaldorf und Surheim mussten nicht mehr eingreifen. .