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Einsätze im November 2003 

 

14. November, Alarmzeit 16 Uhr  
Fehlalarm in der Müllumladestation Freilassing

Über Sirene und Funkmeldempfänger wurde kurz vor 16 Uhr für die Feuerwehr Saaldorf Alarmstufe drei ausgelöst. Über den Funkmeldempfänger wurde ein Brand in der Müllumladestation Freilassing gemeldet. Alle mitalarmierten Wehren wurden noch vor Antritt der Einsatzfahrt auf Bereitschaft gestellt, da die Feuerwehr Freilassing eine Fehlalarmierung vermutete. Dies bestätigte sich.

 

 

Einsätze im Oktober 2003 

 

02. Oktober, Alarmzeit 20.30 Uhr  
Totaler Stromausfall beim Adrian Konzert

Um 18.30 Uhr übernahmen wir die Parkplatzeinweisung für das nach einer Stunde völlig ausverkauften Konzerts mit der Rock-Band Adrian in der Mehrzweckhalle Saaldorf. Kurz nach Beginn des Konzerts kam es in weiten Teilen Saaldorf zu einem Stromausfall, der neben der kompletten Straßenbeleuchtung sowie zahlreichen Haushalten auch die Mehrzweckhalle mit ca. 1200 Rockfans betraf. Um Panik im Publikum zu verhindern und den Veranstaltern den Abend zu sichern, übernahmen wir für gut eine Stunde mittels Notstromaggregat die Ausleuchtung der Halle. Der örtliche Stromversorger tauschte in dieser Zeit einen defekten Versorgungstrafo. Bis Ende des Konzerts um 2 Uhr leisteten wir Bereitschaftsdienst vor der Halle.

 

 

Einsätze im Juli 2003

 

23. Juli 2003, Alarmzeit 18.16 Uhr  
Brand eines Mähdreschers auf der 2104

Der Brand eines Mähdreschers auf der Staatsstraße 2104 Freilassing-Waging zwischen den beiden Saaldorfer Einfahrten war der Grund, dass kurz nach 18 Uhr per Sirene und Funkmeldempfänger die Feuerwehren Saaldorf, Surheim und Freilassing alarmiert wurden. Der Fahrer war durch einen aufmerksamen Autofahrer zum Anhalten veranlasst worden und konnte sich unverletzt retten. Trotz des schnellen Eintreffens der Einsatzkräfte wurde das Fahrzeug ein Raub der Flammen. Jedoch gelang es, ein Übergreifen des Feuers auf den angrenzenden Wald zu verhindern. Aufgrund der starken Rauchentwicklung durch Verkleidungsteile und Hydraulikflüssigkeit konnte nur unter Einsatz von schwerem Atemschutz dass Feuer unter Kontrolle gebracht werden. Während der Lösch- und Bergungsarbeiten war die Staatsstraße 2104 vollständig gesperrt. Da der Mähdrescher wegen Überbreite auf den herbeigerufenen Tieflader nicht passte, wurde er mit einem Radlader zu einem nahegelegenen Gehöft gezogen.

Gegen 22.30 Uhr konnte die Strecke für den Verkehr wieder freigegeben werden.

 

Auf der Staatsstraße 2104 Freilassing-Waging brannte zwischen den beiden Saaldorfer Einfahrten ein Mähdrescher vollständig aus.

Bereits über eine längere Wegstrecke hatte das Fahrzeug zuvor Hydraulikflüssigkeit verloren.

Per Sirene und Funkmeldeempfänger wurden die Feuerwehren Saaldorf, Surheim und Freilassing zum Brandort gerufen. 

Aufgrund der Rauchentwicklung  gingen die Einsatzkräfte mit schwerem Atemschutz vor.

Der Fahrer konnte die Maschine am Straßenrand zum Stillstand bringen und blieb unverletzt.

Die Feuerwehr Saaldorf übernahm die Absperrung der Straße in nördlicher Richtung und war mit beiden Einsatzfahrzeugen vor Ort. 
Da der Mähdrescher sehr dicht am Waldrand stand, bestand die Gefahr der Ausbreitung des Feuers.
Die nahe am Mähdrescher stehenden Bäume wurden durch die starke Hitze arg in Mitleidenschaft gezogen und mussten anschließend gefällt werden. 

Photos: FF Saaldorf
Photo Nr. 1: Peter Wimmer 

 

 

17. Juli 2003, Alarmzeit 16.10 Uhr  
Unwetterschäden und überflutete Keller

Kurz vor 16 Uhr erreichte uns an diesem schwül-heißen Tag ein schweres Unwetter. Nach heftigen Niederschlägen, teils mit Graupel, wurden wir zu zahlreichen Firmengebäuden und Privathäusern gerufen. In kurzer Zeit waren, hervorgerufen durch die vorangegangene Dürre und den ausgetrockneten Böden, in die Keller gewaltige Wassermassen eingedrungen. Nach Einsatzabschluss in unserer Gemeinde unterstützten wir noch unsere Nachbarkameraden in Freilassing. Nach gut 6 Stunden Einsatz konnten wir gegen 22 Uhr wieder einrücken.

 

Kurz vor 16 Uhr erreichte unsere Gemeinde ein schweres Unwetter mit heftigen Neiderschlägen und Graupelschauer.

In zahlreichen Saaldorfer Kellern sah es so aus wie hier. Das Wasser war hier über eine Böschung durch ein Fenster gelaufen und hatte den Raum ca. 15 cm unter Wasser gesetzt. Das Bild zeigt den Kellerraum nach dem Abpumpen.

Mit beiden Fahrzeugen sowie Wassersaugern und Tauchpumpen waren wir unserer Gemeinden unterwegs. Nach Beseitigung der Schäden halfen wir noch in der Stadt Freilassing beim Auspumpen.

So wie hier in Sillersdorf sah es in weiten Teilen der Gemeinde aus. Selbst zwei Stunden nach dem Unwetter lag noch Eis auf den Wiesen.

Selbst das Feuerwehrhaus blieb nicht verschont. Die Eismassen hatten den Gulli zugesetzt, dass Regenwasser konnte nicht mehr abfließen und setzte den Keller unter Wasser.

Nach Rückkehr ins Feuerwehrhaus wurde dann das eigene Material trockengelegt. 

Photos: FF Saaldorf


 

09. Juli 2003, Übung 18.00 Uhr  
Sandsackfüllen beim Stahl-/Walzwerk Annahütte

Zum vorbeugenden Hochwasserschutz wurden im Rahmen einer Übung an diesem Abend auf dem Werksgelände der Annhütte / Hammerau Sandsäcke gefüllt. Dabei konnten wir den Sand-King der Fa. Hochwassertechnik König ausgiebig testen. In etwas mehr als einer Stunde konnten ca. 1200 Säcke gefüllt werden.

 

Kommandant Georg Wallner prüft vorab die Lage.
Als Abfüllgerät wurde ein Sand-King der Fa. König eingesetzt
Der Erfinder des Sand King, Josef König, legt selbst Hand an.
Mit einer umgebauten Nähmaschine oder einem Spezialknoten werden die Säcke verschlossen.


ca. 1200 Säcke wurden in einer Stunde abgefüllt. 

Photos: FF Saaldorf

 


 

Einsätze im Mai 2003 

31. Mai 2003, Alarmzeit 20.25 Uhr  
Unwetterschäden in Freilassing
Nach schweren Regenfällen wurden wir mit beiden Fahrzeugen zur Unterstützung der Nachbarwehr Freilassing gerufen. Einsatzgebiet war eine Halle im Industriegebiet von Freilassing, die mit zwei Nasssaugern ausgepumpt wurde. Gegen 22 Uhr konnte der Einsatz abgeschlossen werden.

 

Einsätze im April 2003 

25. April 2003, Alarmzeit 12.54 Uhr  
Brand einer Holzhütte bei Schign

Bereits Stunden vor der Alarmierung war Anwohnern  sowie vorbeifahrenden Autofahrern eine starke Rauchentwicklung im Langwieder Wald bei Schign aufgefallen,die für Holzarbeiten  gehalten wurden. Auf Grund der starken Rauchentwicklung aus dem besagten Wald löste die Polizei Alarmstufe 2 für die Feuerwehren  Saaldorf, Surheim und Freilassing aus. Größte Schwierigkeit war, durch die unklare Ortsangabe bei der Alarmierung ("... den Rauch sieht man dann schon...") zunächst das Feuer zu finden. Da der Brand schon einige Zeit gewütet hatte, hatte der Rauch inzwischen schon stark nachgelassen und damit war auch das Auffinden des Brandobjekts nicht mehr so einfach. In der im Wald stehenden Holzhütte waren Holzhackschnitzel gelagert. Die restlichen Flammen konnten schnell unter Kontrolle gebracht bzw. abgelöscht werden. Den Löschangriff nahmen die Feuerwehren Saaldorf und Surheim vor, Freilassing übernahm mit zwei Fahrzeugen die Wasserversorgung. Verletzte Personen gab es keine, auch der Sachschaden hält sich trotz Totalverlust der Hütte in Grenzen. 

 

Größte Schwierigkeit war, durch die unklare Ortsangabe bei der Alarmierung zunächst das Feuer zu finden.
In der im Wald stehenden Holzhütte waren Holzhackschnitzel gelagert.
Verletzte Personen gab es keine, auch der Sachschaden hält sich trotz Totalverlust der Hütte in Grenzen. 

Photos: FF Freilassing

 

Einsätze im März 2003 


24. März 2003, Übung 19.30 Uhr
 
Traktor überrollt PKW - zwei Schwerverletzte

Kurz nach 19.30 Uhr wurde die Feuerwehr Saaldorf zusammen mit zwei Einsatzfahrzeugen der BRK Ortsgruppe Freilassing zu einem Übungseinsatz gerufen. Angenommen wurde ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem zwei Personen in einem PKW eingeklemmt waren. Zusammen mit den Einsatzkräften des BRK wurden die beiden "Opfer" erstversorgt und anschließend durch Einsatz von Spreitzer, Rettungsschere und Hubzylinder aus dem Fahrzeug befreit. Dabei zeigte es sich, wie wichtig es ist, zusammen mit anderen Hilfsorganisationen Einsatzabläufe, die sich täglich ereignen können, in Übungen zu schulen und zu vertiefen.

Herzlichen Dank gilt der BRK Ortsgruppe Freilassing.

 

Einsatzfilm 1:
Anfahrt LF 8/6 THL AVI-Datei, 12 MB 
Einsatzfilm 2:
Arbeit mit dem Spreitzer 
AVI-Datei, 40 MB  

Photos: FF Saaldorf 

 


08. März 2003, Alarmzeit 19.55 Uhr
 
Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Wasserbrenner /Gemeinde Petting

Zu diesem Großbrand wurde nach Erstalarmierung der umliegenden Wehren auch unsere Wehr zwei mal per Funkemeldeempfänger und Sirene nachalarmiert. Obwohl schon zwei Gemeinden weiter im Nachbarlandkreis liegend, erreichte unser LF 48/1 den Einsatzort aufgrund der günstigen Anfahrtsstrecke als dritte Feuerwehr und war anschließend im Westbereich des Anwesens eingesetzt. Primäres Einsatzgebiet unseres Fahrzeuges war die Ausleuchtung des Brandortes sowie die Bereitstellung von Atemschutzträgern, die den Außenangriff über das Dach vornahmen, um ein Übergreifen der Flammen auf den Wohnbereich zu verhindern. Im Laufe des Einsatzes wurde noch der Betrieb eines wasserbetriebenen Hochdrucklüfters über unseren Tank und Pumpe sichergestellt. Unser später eingetroffenes LF 47/1 stand mit mehreren Atemschutzträgern auf Bereitschaft.

Bei dem Großbrand kamen 140 Ziegen und der Hofhund ums Leben. Die 280 Einsatzkräfte von 13 Feuerwehren konnten für die Tiere nichts mehr tun. Das Stallgebäude sowie ein davor geparktes Auto und ein Radlader brannten völlig aus. Menschen kamen nicht zu Schaden. Das Feuer war von einem Autofahrer entdeckt worden, der den an der Staatsstraße 2104 gelegenen Hof passierte. Die Straße war zwischen Schönram und Waging für mehrere Stunden gesperrt. Der Sachschaden wird auf min. € 300.000 geschätzt. Die Brandursache ist noch unklar.

 

Photos: FF Saaldorf 

 


Einsätze im Februar 2003 


18. Februar 2003, Alarmzeit 20.45 Uhr
 
Wohnhausbrand in einer Pension in Freilassing

50 Feuerwehrmänner aus kämpften in der Nacht auf Mittwoch gegen einen Wohnhausbrand im Akeleiweg in Freilassing. Brandursache war überhitztes Fett auf dem Herd. Durch die Hitze barst das Küchenfenster, wodurch sich der Brand auf die äußere Holzverkleidung und den Dachstuhl ausbreiten konnte. Von dort griffen die Flammen rasch auf die im Osten angebauten Garagen und das zum Wohnraum ausgebaute Obergeschoß über. Die Hauseigentümerin wurde mit einer leichten Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Die beiden Pensionsgäste mussten über das Dach der Garagen flüchten, da das Treppenhaus bereits unpassierbar war. Eine junge Frau, die im Anbau des Nachbarhauses wohnt, wurde von der Feuerwehr aus ihrem Appartement geholt. Im Inneren des Hauses konnten die Feuerwehrmänner nur mit schwerem Atemschutz arbeiten. Beim Anbau des Hauses brachen die Männer mit Äxten das Dach auf, um den Flammen besser zu Leibe rücken zu könnnen. Außerdem wurden die benachbarten Gebäude im Osten und Westen mit Überdrucklüftern Rauchfrei gemacht. Ca. 2 Stunden nach Einsatzbeginn konnte man zur eigentlichen Brandausbruchstelle vordringen und die letzten Nachlöscharbeiten vornehmen. Gegen Mitternacht konnten die letzten Feuerwehrmänner abrücken. 

 

Durch die Hitze waren mehrere Fenster geborsten.
Insgesamt waren 16 Atemschutztrupps mit jeweils zwei Mann im Einsatz, die über die eingerichtete Atemschutzsammelstelle eingesetzt wurden
Da das Treppenhaus unpassierbar war, mussten die Pensionsgäste über das Garagendach flüchten.
Die Küche wurde vollständig ein Raub der Flammen, der Gesamtschaden beläuft sich auf ungefähr 60.000 €,

Photos: FF Freilassing

 


08. Februar 2003, Alarmzeit 15.08 Uhr
 
Schwerer Verkehrsunfall Staatsstraße 2104 Höhe Maulfurth 

Drei verletzte Personen und ein Gesamtschaden von ungefähr 14.000 Euro sind das Ergebnis eines Unfalls, der sich gegen 15.05 Uhr auf der Staatsstraße 2104 von Saaldorf in Richtung Freilassing ereignete. Auf Höhe Maulfurth stießen zwei junge Frauen aus Freilassing, jeweils mit einem Fiat Punto unterwegs, frontal zusammen. Die jüngere der beiden, eine 20-Jährige, die in Richtung Saaldorf unterwegs war, war auf der verschneiten Straße ins Schleudern gekommen. Im Auto der zweiten beteiligten Fahrerin, einer 25-Jährigen, befand sich außerdem deren zweijährige Tochter. Alle drei Personen wurden mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus Freilassing gebracht. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden. Die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing unterstützten die Polizei bei der Verkehrsregelung und Aufräumarbeiten an der Unfallstelle. 

 

Alle drei am Unfall beteiligten Personen wurden in das Krankenhaus Freilassing eingeliefert.
An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Auf dem Weg zum Unfallort rutschte, bedingt durch schwierigen Straßenverhältnisse, auch der angeforderte Abschleppwagen in den Straßengraben und musste geborgen werden.

Photos: FF Saaldorf