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Einsätze im November 2005 

12. November, Alarmzeit 14.10 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall bei Au / B20

Genau einen Monat und nur 200m vom letzten Einsatzort entfernt ereignete sich erneut ein schwerer Verkehrsunfall mit zwei Fahrzeugen. Vier Menschen wurden bei dem Verkehrsunfall auf der B20 zwischen Laufen und Freilassing bei Kleingerstetten am Samstagnachmittag gegen 14.10 Uhr zum Teil schwer verletzt. Ein von der Salzachau kommender 79-jähriger Rentner aus Kleingerstetten wollte auf dem Nachhauseweg mit seinem Suzuki-Kleinbus die B20 überqueren, wobei er den mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Laufen fahrenden VW-Golf eines 21-jährigen Ainringers übersah. Beide Fahrzeuge prallten zusammen.Der Golf-Fahrer wollte nach einer Vollbremsung offensichtlich noch nach links ausweichen, wurde durch den Zusammenstoß aber von der Fahrbahn abgedrängt und riss die dortige Leitplanke über eine Länge von rund 20 Metern auf. Nach mehrmaligem Überschlag kam das Auto in einer angrenzenden Wiese zum Stillstand.
Wie durch ein Wunder kamen der Golffahrer und sein 21-jähriger Bekannter mit nur leichten Verletzungen davon, obwohl der Mitfahrer auf der Rücksitzbank nicht angeschnallt war und aus dem Fahrzeug geschleudert wurde. Die 49-jährige Mutter des Fahrers saß auf dem Beifahrersitz und wurde mittelschwer verletzt. Durch den Aufprall wurde der Kleinbus um 180 Grad gedreht. Der schwer verletzte Fahrer musste von der Feuerwehr mit technischem Gerät befreit werden, da sich die stark verbogenen Fahrzeugtüren nicht mehr öffnen ließen.
Da ein Mitverschulden des Golf-Fahrers durch überhöhte Geschwindigkeit nicht
ausgeschlossen werden konnte, hielt die Polizei Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein, die ein unfallanalytisches Gutachten anordnete. Beide Autowracks wurden sichergestellt.
Zur medizinischen Versorgung der Verletzten war das Bayerische Rote Kreuz mit insgesamt fünf Fahrzeugen zwei Notärzten und dem Rettungshubschrauber „Christoph 14“ im Einsatz. Die Patienten wurden ins Landeskrankenhaus Salzburg und ins Kreiskrankenhaus Freilassing eingeliefert. Die Freiwilligen Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim, Freilassing und Laufen waren mit rund 50 Einsatzkräften vor Ort, retteten die Verletzten aus den Fahrzeugen, regelten den Verkehr und kümmerten sich um die Räumung der Unfallstelle. Der durch den Unfall entstandene Sachschaden wird auf rund 5.000 Euro geschätzt. Die B20 musste für rund drei Stunden gesperrt werden.

 

Die Feuerwehr Saaldorf war mit ihren drei Fahrzeugen 11/1, 47/1 und 48/1 und 24 Mann im Einsatz.

Bericht nach BRK BGL

Photos: FF Saaldorf

 

Einsätze im Oktober 2005 

12. Oktober, Alarmzeit 21.15 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall bei Au / B20

Der Verkehrsunfall ereignete sich gegen 20.55 Uhr auf der Bundesstraße 20, Höhe Au. Eine 32-jährige Baden-Württembergerin fuhr mit einem Kleintransporter aus dem Einmündungsbereich in die B20 ein und übersah dabei einen Opel, der von einer 27-jährigen Fridolfingerin gelenkt wurde. Trotz Vollbremsung konnte die Fridolfingerin einen Frontalzusammenstoß mit dem Kleintransporter nicht mehr vermeiden. Die Opelfahrerin musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus nach Freilassing gebracht werden. Die drei Insassen im Umzugs-LKW wurden nicht verletzt. An den Fahrzeugen entstand ein Schaden von insgesamt € 4.500. 
Im Einsatz waren neben dem Roten Kreuz die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Laufen.

 

Zum Zusammenstoß kam es, weil die Lenkerin des Kleintransporters beim Einbiegen auf die B20 den Gegenverkehr übersehen hatte.

Die PKW-Lenkerin wurde dabei verletzt und musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus Freilassing gebracht werden. 
Das Saaldorfer LF 48/1 beim Ausleuchten der Fahrbahn 
Neben dem Noteinsatzfahrzeug waren noch zwei Sankas im Einsatz.

Photos: FF Saaldorf

02. Oktober, Alarmzeit 2.59 Uhr
Besäufnis zwischen Surarena und Kieswerk : Suche nach alkoholisierter Person

In der Nacht auf den Tag zur Deutschen Einheit wurde für die Feuerwehren Saaldorf und Surheim kurz vor 3 Uhr Alarm ausgelöst. Nach Anfahrt zur Surarena lautete die Information der Einsatzleitung, dass eine stark alkoholisierte Person nach einer Schlägerei schwer verletzt geflohen sei und nicht mehr auffindbar ist. Die organisierte Feier selbst war noch im Gang, im aufgebauten Zelt dröhnte Musik, einige Personen schliefen in ihren auf der mit Flaschen übersähten Wiese geparkten Autos. In Gruppen zu 3 Mann begaben sich die Feuerwehrler mit Lampen in Richtung Kieswerk auf die Suche. Zwischen Kieswerk und Surarena wurde die Zielperson in der Sur stehend von einem Trupp gefunden. Augenscheinliche Verletzungen waren nicht zu erkennen, jedoch war die Person alkoholisiert. Nach kurzem Reflexcheck durch einen Sanitäter wurde die Person der Polizei übergeben.

 

 Nachdem die Zielperson aufgefunden worden war, wurde sie zur Vernehmung der Polizei übergeben.

Knapp 30 Feuerwehrler waren auf der Suche nach der vermissten und alkoholisierten Person in den Nachtstunden im Einsatz

Photos: FF Saaldorf

Einsätze im September 2005 

29. September,  Alarmzeit 23.10 Uhr
Wohnhausbrand in Freilassing / Saaldorf mit 7 Atemschutzträgern im Einsatz

Fast drei Monate lang blieb, abgesehen von einem Fehlalarm, der Piepser für die Feuerwehr Saaldorf ruhig. Nach einer Übung für das Leistungsabzeichen saß man im Saaldorfer Feuerwehrhaus beisammen und bekam die Alarmierung der Freilassinger Wehr zu einem Wohnhausbrand in der Wasserburger Straße mit. Die Ausrück- und Anfahrtszeit der Kollegen war recht kurz, da sie an diesem Abend auch Übung hatten. Aufgrund dieser Umstände konnte wahrscheinlich ein Vollbrand verhindert werden.
Wenige Minuten nach der Nachalarmierung waren wir mit unserem Florian Saaldorf 48/1 vollbesetzt nach Freilassing unterwegs. Die beiden Fahrzeuge 47/1 und 11/1 trafen kurz darauf in der Wasserburger Straße ein.

Aus bisher unbekannter Ursache hatte das Haus im Außenbereich Feuer gefangen, und die Flammen hatten sich in kürzester Zeit in den Dachstuhl gefressen.
Der Bewohner des Hauses hatte sich nach eigenen Angaben gerade Fussball im Fernsehen angeschaut, als plötzlich der Strom im Haus ausfiel. Bei einem Blick aus dem Fenster waren auch schon offene Flammen an der Holzverkleidung der Fassade erkennbar. Bis zum Eintreffen der Feuerwehr vergingen zwar nur wenige Minuten, trotzdem hatten sich die Flammen schon unter das Dach ausgebreitet. Und das war auch das Problem für die Einsatzkräfte. Die Flammen befanden sich nun nämlich gut geschützt zwischen der inneren Rigipsdecke der Zimmer und der äußeren Dacheindeckung. Wohl oder übel musste also die Dachhaut entfernt werden um an das Feuer heranzukommen. Da hierzu ein größerer Atemschutzeinsatz notwendig war, wurden 15 Minuten nach dem Erstalarm auch die benachbarten Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim zur Unterstützung angefordert. Trotz des relativ weit fortgeschrittenen Brandes konnte der Schaden auf den Dachstuhl beschränkt werden. Durch das Abdecken des Daches konnte man die Flammen gezielt bekämpfen, sodass im inneren des Hauses kaum ein Schaden zu sehen war. Ganz kostenneutral wird das Unglück für den Besitzer aber trotzdem nicht abgehen, da der Dachstuhl zwar von innen kaum erkennbar, von außen aber sichtbar schwer geschädigt und deshalb vermutlich ausgewechselt werden muss. Auch das Eindringen von Löschwasser liess sich nicht komplett vermeiden bleib aber durch sparsamen Umgang mit dem Löschmittel auf ein Minimum beschränkt.
4 Zivilpersonen wurden mit leichten Rauchgasvergiftungen vom Bayerischen Roten Kreuz, welches mit einem Notarzteinsatzfahrzeug, einem Rettungswagen und der Freilassinger Schnelleinsatzgruppe sowie dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort war, versorgt. Alle beteiligten Wehren waren jeweils mit voller Fahrzeugstärke vor Ort. 

Gegen 1.30 Uhr rückten wir wieder ins Feuerwehrhaus ein, wo anschließend noch die Fahrzeuge neu bestückt sowie die Atemschutzgeräte geprüft wurden, was ungefähr bis 2.30 Uhr dauerte.

 

Beim Eintreffen der Feuerwehr Freilassing standen Teile des Balkons und des Daches schon in Flammen.

Die Bewohner waren durch einen Stromausfall auf den Brand aufmerksam geworden.
Der Dachstuhl des Hauses wurde durch den Brand großteils beschädigt., Personen kamen nicht zu Schaden. 
Durch den sparsamen Einsatz von Löschwasser konnte größerer Schaden verhindert werden. 
Über die Drehleiter wurde die Einsatzstelle von oben ausgeleuchtet. 
Der Außenangriff erfolgte über Leitern auf der Vorder- sowie Rückseite des Gebäudes. 

Ein durch Regen und Löschwasser sehr rutschiges Dach erschwerte die Arbeit der Atemschutzträger

Unter schwerem Atemschutz wurden die Dachschindeln entfernt, um das darunter liegende Feuer zu bekämpfen.

Photos   1-6: FF Freilassing
Photos 7-22: FF Saaldorf

 

Einsätze im Juli 2005 

08. Juli,  Alarmzeit 16.00 Uhr
Umgestürzter Baum auf der 2104

Ein morscher Baum war am hellichten Tag am Eglseer Berg zwischen den beiden Saaldorfer Einfahrten der Staatsstraße 2104 auf die Straße gefallen und damit den Verkehr blockiert. Da der Baum in eine sehr unübersichtliche Kurvenkombination hineinfiel, in der es schon öfters zu schweren, auch tödlichen Unfällen gekommen ist, kann von Glück gesprochen werden, dass es zu keinen Folgeunfällen kam. 
Die
Feuerwehr Saaldorf war mit 10 Mann und dem 48/1 sowie dem 11/1 im Einsatz.

 

Einsätze im Juni 2005 

15. Juni,  Alarmzeit 18.00 Uhr
Personensuche auf der Salzach

Der Einsatzbefehl lautete: 1 vermisste Personen in der Salzach. Nach Einsatz von mehreren Booten, zwei Hubschraubern mit Wärmebildkameras sowie Suchmannschaften auf der bayerischen sowie österreichischen Seite der Salzach wurde die Suche bei Einbruch der Dunkelheit abgebrochen, die Person wurde nicht aufgefunden. Die Feuerwehr Saaldorf war mit 20 Mann und 3 Fahrzeugen im Einsatz.

Nach jüngsten Erkenntnissen handelt es sich bei der vermissten Person um einen Fischer, der auf der österreichischen Seite in den Fluß gefallen sein soll.

Die Leiche wurde ca. 3 Wochen später auf einer Sandbank im Bereich Laufen von Spaziergängern entdeckt.

 

Einsätze im Mai 2005 

31. Mai,  Alarmzeit 20 Uhr
Personensuche auf der Salzach

Der Einsatzbefehl lautete: 1 vermisste Personen in der Salzach. Nach Einsatz von mehreren Booten, Hubschraubern mit Wärmebildkameras sowie Suchmannschaften auf der bayerischen sowie österreichischen Seite der Salzach wurde die Suche bei Flutlicht durchgeführt, die Person wurde nicht aufgefunden. Die Feuerwehr Saaldorf war mit 3 Fahrzeugen im Einsatz.

 

30. Mai,  Alarmzeit 18.15 Uhr
Unwetterschäden

Der heiße Tag wurde gegen Abend abrupt durch heftige Böen und starken Niederschlag beendet. Der Wind war dabei so stark, dass auf der Gemeindeverbindungsstraße zwischen Hausen und Großgerstetten ein Baum umstürzte und die Straße blockiert wurde, Nachdem  der Baum mit Motorsägen zusammengeschnitten war, konnte die Straße wieder frei gegeben werden. Mit drei Fahrzeugen waren die Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim im Einsatz. 

 

17. Mai,  Alarmzeit 18.00 Uhr
Personensuche auf der Salzach

Der Einsatzbefehl lautete: 1 vermisste Personen in der Salzach. Nach Einsatz von mehreren Booten, einem Hubschrauber mit Wärmebildkamera sowie Suchmannschaften auf der bayerischen sowie österreichischen Seite der Salzach wurde um 20.00 Uhr die Suche endgültig abgebrochen, die Person wurde nicht aufgefunden. Die Feuerwehr Saaldorf war mit 24 Mann im Einsatz.

Am 21.Mai fand eine Spaziergängerin gegen Mittag die Leiche des vermissten 17-jährigen am Laufener Ufer der Salzach. Neuesten Erkenntnissen nach war der Österreicher einem ins Wasser gefallenen Ball hinterhergesprungen. Dabei hatte er die starke Strömung der Salzach unterschätzt und war in den Strudeln ertrunken.

 

8. Mai,  Alarmzeit 11.00 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall B20 / Reit mit 2 Toten und einer Schwerverletzten

Nicht angepasste Geschwindigkeit bei widrigsten Wetterverhältnissen (Regen-Graupelschauer) dürfte vermutlich die Ursache für diesen schweren Verkehrsunfall sein, der sich am Vormittag des Muttertages auf der Bundesstraße 20 in Höhe Reit ereignete. 
Ein 21jähriger Österreicher befuhr mit einem VW Polo die B20 von Laufen i.R. Freilassing. Es regnete sehr stark und der Mann war nach Zeugenaussagen ziemlich schnell unterwegs. Aufgrund der schlechten Sicht dürfte er einen vor ihm fahrenden Pkw ca. 2 km vor der Abfahrt Freilassing-Nord zu spät erkannt haben. Vermutlich um einen Auffahrunfall zu verhindern zog er seinen Pkw nach links auf die Gegenfahrbahn und prallte dort frontal in einen entgegenkommenden VW Sharan. Die Wucht war dabei so stark, dass der Motor aus dem Kleinwagen herausgerissen wurde. Das Fahrzeug blieb mit ausgelösten Airbags im Straßengraben liegen. Der eingeklemmte Fahrer verstarb an der Unfallstelle. 
Die Insassen des aus Richtung Freilassing kommenden VW Sharans waren eingeklemmt und mussten mit Schere und Spreitzer befreit werden. Die Bergung gestaltete sich für die Einsatzkräfte des BRK sowie der Feuerwehren sehr schwierig, da das Fahrzeug in der aufgeweichten Böschung ca. 2m unterhalb der Fahrbahn auf dem Dach lag. Die beiden Schwerverletzten wurden vom Notarzt versorgt, die Betreuung des mitgeführten Hundes übernahmen Feuerwehrleute.
Neben den Einsatzfahrzeugen des BRK war auch der Hubschrauber Christoph 14 vor Ort. Mit diesem wurde der 43jährige Sharan-Lenker ins Krankenhaus Salzburg eingeliefert; dort erlag er ca. 2 Stunden nach dem Unfall seinen schweren Verletzungen. Die 40jährige Beifahrerin (Ehefrau des Fahrers) im Sharan kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Freilassing.
Die B20 war zwischen Freilassing Nord und Surheim für die gesamte Einsatzdauer gesperrt. Dabei übernahmen die Feuerwehren aus Freilassing, Surheim und Saaldorf die Bergung der Verletzten und des Toten sowie die Sperrung und Säuberung der Unfallstelle.

Ein aus Richtung Laufen kommender Fahrer eines VW Polo war bei einem riskanten Überholmanöver in den Gegenverkehr geprallt. 

Das Fahrzeug blieb mit ausgelösten Airbags im Straßengraben liegen. Der eingeklemmte Fahrer verstarb noch an der Unfallstelle. 

Die Wucht war dabei so stark, dass der Motor aus dem Kleinwagen herausgerissen wurde.

Die Bergung gestaltete sich für die Einsatzkräfte des BRK sowie der Feuerwehren sehr schwierig, da das zweite Fahrzeug in der aufgeweichten Böschung ca. 2m unterhalb der Fahrbahn auf dem Dach lag.

Mit zwei Spreitzsätzen übernahmen die Feuerwehren aus Freilassing und Surheim die Bergung.

Die 40jährige Beifahrerin (Ehefrau des Fahrers) im Sharan kam mit schweren Verletzungen ins Krankenhaus Freilassing.

Der 43jährige Sharan-Lenker wurde mit dem Hubschrauber Christoph 14 ins Krankenhaus Salzburg eingeliefert; dort erlag er ca. 2 Stunden nach dem Unfall seinen schweren Verletzungen.

Die Betreuung des mitgeführten Hundes (hinten links) übernahmen Feuerwehrleute.

Neben den Einsatzfahrzeugen des BRK war auch der Hubschrauber Christoph 14 vor Ort. Das Bild zeigt die Unfallstelle aus Richtung Laufen kommend.

Photos: Peter Wimmer


Einsätze im April 2005 

23. April
Ölspur Staatsstraße 2104 / Eglseer Berg


20. April,
  Alarmzeit 09.00 Uhr
Umgestürzter LKW in Reit / B20

Rund drei Stunden lang war die Bundesstraße 20 bei Surheim-Reit nach einem Unfall für den gesamten Verkehr gesperrt. Der auswärtige Lenker eines mit Hackschnitzel beladenen LKW kam gegen 8.30 Uhr vermutlich aus Unachtsamkeit von der Fahrbahn ab. Das Fahrzeug rutschte über die Böschung hinunter. Der Lenker blieb unverletzt, doch entstand erheblicher Schaden. Der LKW musste mit einem Kran geborgen werden. Die Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim waren mit 35 Mann im Einsatz und bargen unter anderem die Ladung.

Photos: FF Saaldorf

Einsätze im Februar 2005 

28. Februar,  Alarmzeit 01.38 Uhr
Brand eines Heizungskellers in Gerspoint / Surheim

Der dritte Einsatz in diesem Februar war erneut ein Brand im Gemeindegebiet Surheim. In dieser sehr kalten Nacht wurde um 1.38 Alarmstufe 2 (mit Sirene) für die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing ausgelöst. Die Besitzerin der Gärtnerei hatte dichte Rauchschwaden, die aus dem Heizhaus für ihre Gewächshäuser kamen, bemerkt. Erneut konnte durch schnelle Branderkennung und durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehr ein größerer Schaden verhindert werden. Unter dem Einsatz von 3 Trupps mit schwerem Atemschutz (weitere 3 Trupps zur Sicherung) und 2 Schnellangriffsrohren sowie einem Hochdrucklüfter gelang es, dem Feuer schnell Herr zu werden. Nachdem die Atemschutztrupps das in dem recht engen und verrauchten Heizungskeller gelagerte Holz ins Freie geschaufelt hatten, war um 3 Uhr Einsatzende. Anschließend wurden im Gerätehaus die Fahrzeuge und die Ausrüstung noch neu bestückt.

Photos: FF Saaldorf

13. Februar,  Alarmzeit 21.15 Uhr
Brand in der Surarena in Surheim

Vermutlich Glutgegenstände in einem am Eingang aufgestellten Abfallbehälter dürften den Kleinbrand in der Surarena ausgelöst haben, zu dem die Wehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing kurz nach 21 Uhr alarmiert wurden. Durch die frühzeitige Alarmierung konnte ein Großbrand in der Veranstaltungshalle verhindert werden. Zwei Atemschutztrupps der Saaldorfer und Surheimer Wehr nahmen den Innenangriff vor und beseitigten die Glutgegenstände, mit dem Hochdrucklüfter der FF Freilassing wurde währenddessen die große Asphaltstockhalle rauchfrei gemacht. Brandgegenstände waren Plastikverkleidungen der Elektroinstallation sowie im Bereich des Abfallhaufens gelagerte Holzscheite.

Atemschutzträger der FF Saaldorf beim Ausrüsten kurz vor ihrem Einsatz.

Rechts hinter dieser Eingangstür lag der Brandherd.

Nach einem kurzen Erstangriff über ein Fenster erfolgte der Innenangriff mit zwei Atemschutztrupps.

In der verrauchten und stromlosen Halle galt es zuerst, gute Sichtverhältnisse zu schaffen. Dies geschah mit 2 Stativen mit insgesamt 4 * 1000W Strahlern und einem Hochdrucklüfter.

 

 

Photos: FF Saaldorf

05. Februar,  Alarmzeit 6.58 Uhr
Brand des aufgelassenen "Leitner"-Anwesen in Surheim

Bereits im August vergangenen Jahres war für das aufgelassenen "Leitner"-Anwesen in Surheim ein Brandalarm ausgelöst worden. Hatte damals "nur" eine Matratze gebrannt, so war der Schaden dieses Mal größer.  Einem aufmerksamen Fußgänger, der frühmorgens die Rauchentwicklung feststellte, ist aber die frühzeitige Alarmierung, die schlimmeres verhindert habe dürfte, zu verdanken. Bei diesem Einsatz wurde zunächst Alarmstufe 1 für Feuerwehren Saaldorf und Surheim ausgerufen. Nachdem das Ausmaß des Brandes bekannt war, Vollbrand im 1. Obergeschoss und Ausweitung auf das darüber liegende Dachgeschoss, wurde die Stützpunktfeuerwehr Freilassing mit ihrer Drehleiter und sechs weiteren Fahrzeugen nachalarmiert. Schwierigkeiten gab es aufgrund der Enge des Anfahrtsweges und der Aufstellflächen, die verschneit und vereist waren, so dass nur mehr Einsatzfahrzeuge mit Schneeketten später auch wieder problemlos abrücken konnten. Der Sachschaden in dem ohnehin eher als baufällig zu bezeichnendem Gebäude dürfte sich in Grenzen halten. Als Brandursache kommen Jugendliche oder Landstreicher in Betracht, die das sonst ungenutzte Gebäude für Feiern oder zum Übernachten benutzen. Ob das Feuer allerdings absichtlich gelegt oder fahrlässig verursacht wurde, konnte bisher nicht ermittelt werden. 
Die Feuerwehr Saaldorf war mit ihren drei Einsatzfahrzeugen vor Ort und stellte neben der Wasserversorgung drei Atemschutztrupps.

Nur mit Schneeketten wie hier bei der DL der FF Freilassing gelang den Einsatzkräften eine sichere Anfahrt. Beim Abrücken blieben andere Fahrzeuge ohne Ketten auf der vereisten und verschneiten Einsatzstelle stecken.
Der Außenangriff erfolgte über die DL der FF Freilassing und auch über Steckleitern.

Florian 48/1 der Saaldorfer Wehr beim Einsatz vor dem "Leitner"-Anwesen

 

Photos: FF Saaldorf