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Einsätze im November 2006
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28. November, Alarmzeit 17.18Uhr
Schwerer Verkehrsunfall bei
Steinbrünning
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Am
Dienstagabend kurz nach 17 Uhr ereignete sich ein schwerer
Verkehrsunfall zwischen Steinbrünning und Berchtolding. Aus
Richtung Laufen kommend war die Lenkerin des roten
Mitsubishi anscheinend einer auf der Straße liegenden
Obstkiste ausgewichen. Bei diesem Ausweichmanöver prallte sie
mit hoher Geschwindigkeit in einen aus der Gegenrichtung
kommenden blauen VW Golf, der ebenfalls von einer jungen Frau
gesteuert wurde. Der Aufprall war so stark, dass der
Motorblock des Mitsubishi völlig zerfetzt wurde. Das Getriebe
und weitere Fahrzeugteile wurden mehrere Meter weit weg
wegschleudert. Ebenso wurde der Golf in ein angrenzendes Feld
geschleudert. Beide Fahrzeuge waren mit Airbags ausgerüstet, die
auch auslösten. Die Lenkerin des Golfs konnte ihrem Fahrzeug
leicht verletzt entsteigen, die schwerverletzte Unfallgegnerin
musste jedoch mit Schere und Spreitzer befreit werden, wobei
sie in dieser Zeit vom BRK erstversorgt wurde.
Die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing
übernahmen das Ausleuchten der Unfallstelle, die
Personenbergung, Regelung des Verkehrs sowie die anschließende
Reinigung der Unfallstelle.
Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde durch die Polizei ein Sachverständiger angefordert,
welcher den Unfallhergang und die Unfallursache untersuchte.
Dadurch war die BGL 3 bis 22 Uhr für den Verkehr gesperrt.
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Photos: FF Saaldorf
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Einsätze im Oktober 2006
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24. Oktober, Alarmzeit 17.03Uhr
Schwerer Verkehrsunfall Staatsstraße 2104
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Am
Dienstagabend gegen 17 Uhr wurde auf der Staatsstraße 2104 bei
Saaldorf ein Mann bei einem schweren Verkehrsunfall in einem
Firmen-LKW eingeklemmt. Der Fahrer des Firmenfahrzeuges, das
mit Farben beladen war, überholte aus Richtung Freilassing
kommend eine Pkw-Kolonne von drei Fahrzeugen und kam dann nach
Zeugenangaben durch überhöhte Geschwindigkeit in einer
scharfen Linkskurve kurz nach der Einfahrt Saaldorf von der
Fahrbahn ab, schleuderte die Böschung am rechten Fahrbahnrand
hoch und prallte dann in etwa zwei Metern Höhe gegen einen
Baum. Der Transporter blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der
Fahrbahn liegen. Der Fahrer war vollständig im Fahrzeug
eingeklemmt. Ersthelfer alarmierten sofort die Rettungskräfte.
Umgehend wurden die Feuerwehren Saaldorf-Surheim und
Freilassing sowie die Polizei und der Rettungsdienst zur
Unfallstelle beordert. Da der Notarzt aus Freilassing aufgrund
der massiven Deformierung des Unfallwagens nicht ausreichend
an den Patienten herankommen konnte, musste durch die
Feuerwehrkräfte mittels Rettungsschere das Dach abgenommen
werden. Erst danach konnten dem Verunfallten die nötigen
Medikamente verabreicht und die Überwachungsgeräte richtig
platziert werden. Nach der Stabilisierung und medizinischen
Erstversorgung wurde die Bergung durch die Feuerwehr
vorbereitet und der Patient mittels einer Schaufeltrage auf
die Fahrtrage übergehoben. Im Rettungswagen konnte nun der
Verletzte gezielt untersucht werden. So wurde noch an der
Einsatzstelle eine Narkose eingeleitet und der Mann künstlich
beatmet. Der Patient wurde anschließend mit schwersten Kopf-,
Brust- und Bauchverletzungen im Rettungswagen in das bereits
über Funk vorverständigte Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.
Durch die Polizei wurde ein Sachverständiger angefordert,
welcher den Unfallhergang und die Unfallursache untersuchte.
Die Feuerwehr kümmerte sich um die Verkehrsregelung und die
Ausleuchtung der Unfallstelle und säuberte nach Abschluss der
Untersuchung des Sachverständigen die Straße. Insgesamt war
die Staatsstraße in diesem Bereich für mehr als drei Stunden
gesperrt.
Im Einsatz befanden sich die Polizeiinspektion Freilassing mit
zwei Beamten, drei Fahrzeuge und 18 Mann der Feuerwehr
Saaldorf-Surheim, vier Fahrzeuge und 15 Mann der Feuerwehr
Freilassing, zwei Rettungswagen und ein Krankenwagen des
Bayerischen Roten Kreuzes sowie der Notarzt aus Freilassing.
Bericht
BRK BGL
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Photos: FF
Freilassing
BRK BGL
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01. Oktober, Alarmzeit 06.17 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall in Saaldorf
zwischen der Raiffeisenkreuzung und dem Gasthaus Sonnenheim.
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Mehrere Schutzengel dürfte eine
junge Fahrerin bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen
Morgen im Ortsgebiet von Saaldorf gehabt haben. Eine
PKW-Lenkerin war von Laufen kommend in Richtung Freilassing
unterwegs. Vermutlich aufgrund deutlich überhöhter
Geschwindigkeit dürfte sie auf Höhe der Tankstelle Veiglhuber
auf das Bankett gekommen sein und die Kontrolle über ihren
Wagen verloren haben. Der VW
Golf schoss über die Gegenfahrbahn durch zwei Gärten. Bereits
bei einem der ersten beiden Aufprälle, an einem Obstbaum sowie
an einem Zaunpfahl aus Beton, dürften die Airbags ausgelöst
haben. Endgültig
zum Stehen kam das Fahrzeug an einem Baum, den das Fahrzeug
glücklicherweise mit der Beifahrerseite voll rammte und auf
das Dach stürzte.
Bei Eintreffen der Feuerwehren
aus Saaldorf und Surheim hatte das BRK schon die
Erstversorgung der verletzten, aber noch ansprechbaren
Fahrerin übernommen. Die Feuerwehren übernahmen das
Ausleuchten sowie Absperren der Unfallstelle. Nach
Abtransport der Fahrerin in das LKH Salzburg wurde das
Fahrzeug mit Hilfe eines Kranes geborgen. Einsatzende war
gegen 8.30 Uhr.
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Photos: FF Saaldorf
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Einsätze im September 2006
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30. September, Alarmzeit 13.04 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall bei Schign / Staatsstraße 2104
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Ein schwerer Verkehrsunfall mit
einer eingeklemmten Person ereignete sich auf der Staatsstraße
2104 Freilassing - Waging auf Höhe des Weilers Schign im
Ortsbereich von Saaldorf - Surheim. Kurz vor 13:00 war ein mit
einer Person besetzter PKW aus ungeklärter Ursache auf ein
voll gefülltes, an einem Traktor angehängtes Güllefass
aufgefahren. Der PKW schob sich dabei unter das Fass, wobei
das Auslaßrohr aus dem Fass den Motorblock regelrecht
zerfetzte, in weiterer Folge aber auch stark auf den Fußraum
des Fahrzeugs drückte. In diesem Bereich war die Fahrerin dann
relativ kompliziert mit einem Bein eingeklemmt. Aus diesem
Grund war von der PD Traunstein Alarmstufe 5 für Saaldorf
ausgelöst worden, was die Alarmierung der Feuerwehren
Saaldorf, Surheim und Freilassing nach sich zieht.
Neben den Standardmaßnahmen wie absichern der
Unfallstelle und Erstversorgung der Verletzten (Polizei und
Rettungsdienst waren beim Eintreffen der Feuerwehr noch nicht
vor Ort), sowie Aufbau des Brandschutzes stand natürlich die
Befreiung der Verletzten im Vordergrund. Dazu musste nicht nur
das Dach entfernt werden (Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung
bei der Fahrerin), sondern auch der Gülleanhänger aufgehoben.
Dazu wurde der Hänger unterbaut, erst dann konnte er mit Hilfe
von Hebekissen soweit angehoben werden, dass sich der PKW
mittels Mehrzweckzug nach hinten herausziehen ließ.
Auf Grund der
starken Deformation im Frontbereich und einem Fuß der
Fahrerin, welcher sich genau in dem Bereich befand an dem ein
Zylinder zum wegdrücken nach vorne eingebaut hätte werden
sollte, entschied man sich für die alte Methode, das Lenkrad
mit Ketten nach oben zu ziehen. Dies gelang dann so gut, dass
die Verletzte zwar mit etwas Zeitverzögerung, dafür aber sehr
schonend gerettet werden konnte. Durch die andauernde
Absprache mit dem Notarzt war aber ersichtlich, dass keine
Crashrettung notwendig ist und die schonendere Version die
bessere Lösung darstellt.
Durch
oftmaliges üben, aber auch viele gemeinsame Einsätze verlief
die Zusammenarbeit der Hilfskräfte aus drei freiwilligen
Feuerwehren, dem bayerischen roten Kreuz und der Polizei
komplikationslos. Am PKW der verunfallten Einheimischen
entstand Totalschaden, der Anhänger des Bauern wurde dagegen
nur verhältnismäßig gering beschädigt. Nach etwa 2 Stunden
konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.
Bericht FF
Freilassing
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Hier kam
wieder einmal die alte Methode des Ziehens mit der Kette
erfolgreich zum Einsatz |
Photos: FF
Freilassing
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Einsätze im August 2006
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22. August, Alarmzeit 08.00 Uhr
Verkehrsunfall in Saaldorf
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An der
Kreuzung Stalberstraße-Kirchstraße in Saaldorf kam es am kurz vor
8 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Ein
18-jähriger Saaldorfer beachtete im Kreuzungsbereich nicht den von
rechts kommenden vorfahrtsberechtigten Golf eines
Gemeindebürgers. Durch die hohe Geschwindigkeit beim Aufprall
wurde sein VW Polo mit ausgelösten Airbags von der Straße in
Richtung Schnalzerbrunnen katapultiert. Der Golf seines Unfallgegners
wurde in einen nahestehenden
Gartenzaun gedreht, wobei auch dieser beschädigt wurde. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.
Die Feuerwehr
Saaldorf übernahm die Absicherung der Unfallstelle, beseitigte
ausgelaufenes Öl und half beim Verladen der Fahrzeuge auf die
beiden Abschleppwagen. Einsatzende war gegen 8.45 Uhr.
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06. August, Alarmzeit 14.30 Uhr
Wohnungsbrand in Freilassing
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Nachalarmiert
durch die Feuerwehr Freilassing wurde die Feuerwehr Saaldorf zu
einem Wohnungsbrand in die Lindenstraße in der Freilassinger
Innenstadt gerufen. Bei dem Schadensobjekt handelt es sich um ein
Wohn- und Geschäftshaus mit insgesamt 4 Geschossen plus Keller. Im
Erdgeschoß ist ein Modegeschäft, im 1. OG ein Restaurant und darüber
Wohnungen und Praxen untergebracht.
Da nach
erster Lageeinschätzung der Freilassinger Feuerwehr am Einsatzort
das Feuer noch nicht unter Kontrolle und im Gebäude noch eine
unbekannte Anzahl von Bewohnern waren, wurde auf Alarmstufe 3
erhöht. Das bedeutete eine Nachalarmierung für die Feuerwehr aus
Saaldorf, Surheim und Ainring. Weil im weiteren Verlauf die Lage
weiter unklar blieb, fuhr die Saaldorfer Wehr mit ihren drei
Einsatzfahrzeugen 48/1, 47/1 sowie 11/1 zum Einsatzort an und blieb
dort auf Bereitschaft stehen. Gegen 15.30 Uhr war die Lage durch die
Feuerwehr Freilassing soweit geklärt, dass wieder ins Saaldorfer
Gerätehaus eingerückt werden konnte.
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Einsätze im Juni 2006
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27. Juni, Alarmzeit 17.35 Uhr
Umgestürzte Bäume im Gemeindegebiet
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Der heiße Tag wurde am frühen Abend
abrupt durch heftige Böen und starken Niederschlag beendet. Der
Wind war dabei so stark, dass auf den Gemeindeverbindungsstraße
mehrere Bäume umstürzten und die Straße blockiert wurden. Nachdem
die Bäume mit Motorsägen zusammengeschnitten war, konnten die Straße
wieder frei gegeben werden. Einsatzgebiet war dabei die BGL 3 am
Abtsee sowie die Kreuzung Staatsstraße 2104 und BGL 3.
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22. Juni, Alarmzeit 22.05 Uhr
Überfluteter Kellerraum nach starken Regenfällen
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Nach einem heftigem Unwetter und
mehreren Stunden schweren Regenfällen wurde mittels Funkmeldeempfänger
Alarm für die FF Saaldorf ausgelöst. In der Kirchstr. war zum
wiederholten Male der Keller eines Hauses voll mit Wasser gelaufen,
da eine Pumpe versagt hatte. Mittels Tauchpumpe und Nasssauger wurde
das Wasser abgepumpt. Einsatzende war gegen 23.15 Uhr. ,
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Einsätze im Mai 2006
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28. April, Alarmzeit 15.30 Uhr
Überflutete Fahrbahn am Abtsee / BGL 3
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Einsätze im April 2006
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03. April, Alarmzeit 01.35 Uhr
Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Seethal und Abtsdorf / BGL 3
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Ein tödlicher
Unfall ereignete sich in der Nacht auf Montag auf der BGL 3
zwischen Abtsee und Abtsdorf. Ein aus Laufen kommender PKW
Fahrer erfasste auf der Straßenfahrbahn einen dort fahrenden
Radfahrer. Durch den frontalen Aufprall wurde der Radfahrer
auf die angrenzende Wiese geschleudert, wo er seinen Verletzungen
erlag. Zur genaueren Untersuchung des Unfallherganges
wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt.
Am PKW entstand Totalschaden in
Höhe von 25.000 €.
Ersten Ermittlungen nach dürfte der Radfahrer ohne
Beleuchtung auf der falschen Straßenseite unterwegs gewesen
sein.
Ende des
Einsatzes war gegen 4.00 Uhr
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Der aus Laufen kommende
36-jährige Fahrer war auf der BGL 3 in Richtung
Saaldorf unterwegs. Der erfasste Radfahrer wurde auf die angrenzende Wiese (links hinter
dem PKW) geschleudert.
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Die Feuerwehr Saaldorf
übernahm mit den Fahrzeugen Florian Saaldorf 47/1 und
48/1 die Ausleuchtung der Unfallstelle.
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Photos: FF Saaldorf
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01. April, Alarmzeit 14.48 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall bei Schign / Staatsstraße 2104
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Leichtsinnige Fahrweise kann als
Unfallursache für einen schweren Verkehrsunfall auf der
Staatsstraße 2104 kurz vor Schign im Gemeindegebiet von
Saaldorf-Surheim als Unfallursache angenommen werden. Zwei
Schwer- und sieben Leichtverletzte forderte der Unfall am
frühen Nachmittag.
2 PKW´s mit Mitgliedern einer
Fußballmannschaft fuhren als 3. und 4. Fahrzeug in einer
kleinen Kolonne. Auf der Gefällestrecke am Schigner Berg
begann das 4. Fahrzeug zu überholen. Leider hatte der Fahrer
des 3. Fahrzeugs das nicht mitbekommen und versuchte
seinerseits zu überholen, sodass in letzter Konsequenz
kurzzeitig 3 Fahrzeuge nebeneinander fuhren. Ob dabei ein Überholender
den als ersten fahrenden Mitsubishi einer Familie aus dem
Landkreis Kehlheim berührte oder ob dieser aus Schreck das
Steuer verriss, ist noch nicht hundertprozentig geklärt.
Jedenfalls kam sowohl der Mitsubishi als auch ein (überholender)
Polo von der Fahrbahn ab, beide rasten ihrerseits in
mehrere an der Böschung stehende Bäume, während das zweite
überholende Fahrzeug mit sehr viel Glück ganz ohne Schrammen
und Probleme auf der Straße zu stehen kam.
Die Insassen des Polo konnten
sich bis auf einen Schock meist unverletzt selbst aus ihrem
Fahrzeug befreien, die beiden Insassen des Mitsubishi wurden
dagegen bei dem Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und
mussten mit Schere und Spreitzer von der Feuerwehr befreit
werden. Nach Alarmplan rückten dazu die Feuerwehren aus
Saaldorf und Surheim sowie aus Freilassing zur Unfallstelle
aus. Da sich die Saaldorfer Feuerwehr mit einem Teil der
Mannschaft in Wals und einem weiteren Teil mit den beiden
Fahrzeugen Florian Saaldorf 11/1 und 47/1 auf einer
Fortbildung bei
der Werksfeuerwehr Gendorf befand, übernahmen Freilassinger
und Surheimer Kräfte die technische Rettung der Verletzten.
Dies war nicht ganz einfach, da sich das Wrack entgegen der
ursprünglichen Fahrtrichtung an der steilen Böschung hängend
zwischen mehreren Bäumen eingeklemmt befand. Trotzdem musste
das Wrack zunächst gegen ein weiteres Abrutschen gesichert
werden. In Absprache mit den Notärzten, einer aus dem
Notarztfahrzeug Freilassing und zwei aus den beiden
alarmierten Rettungshubschraubern aus Traunstein und Salzburg
sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst wurden die
Maßnahmen koordiniert und die Aufgaben definiert. Nach etwa
einer Dreiviertelstunde war der Fahrer befreit und kurz darauf
auch eine Frau, die auf der hinteren Sitzbank gesessen hatte.
Beide hatten sehr schwere Verletzungen erlitten und wurden von
den beiden Hubschraubern in Krankenhäuser der Umgebung
geflogen.
Die anderen Unfallbeteiligten
bzw. die weiteren Mitglieder der Fußballmannschaft, die kurz
nach dem Unfallgeschehen an der Unfallstelle eingetroffen
waren, hatte es zwar körperlich nicht so sehr
"erwischt" ein großer Teil hatte aber
Schocksymptome aufzuweisen, weshalb unter anderem auch ein
Kriseninterventionsteam angefordert wurde. Bis zum Eintreffen
des Rettungsdienstes, der mit seinen Fahrzeugen erst nach und
nach, da aus vielen Standorten stammend an der Einsatzstelle
eintraf, betreuten Feuerwehrkräfte diese Betroffenen.
Bis zum Eintreffen eines
Sachverständigen, der die genaue Unfallursache klären sollte,
blieb die Staatsstraße Richtung Waging komplett gesperrt.
Bericht nach FF
Freilassing
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Photos: FF Saaldorf
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Einsätze im März 2006
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14. März, Alarmzeit 13.30 Uhr
Verkehrsunfall zwischen Berg und Stockach
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Zwischen
Berg und Stockach ereignete sich am frühen Nachmittag ein
Unfall, an dem auch ein Schulbus beteiligt war. Ein junger
Autolenker prallte auf der Gemeindestraße zwischen Berg und
Stockach frontal gegen einen entgegenkommenden Schulbus. Der
PKW-Lenker war nach dem Zusammenprall für kurze Zeit
bewusstlos. Zur weiteren Beobachtung wurde er ins Krankenhaus
Freilassing eingeliefert. Der PKW und auch der Schulbus waren
nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden.
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Photos: FF Saaldorf
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06. März, Alarmzeit 00.30 Uhr
Schneelasten lassen Baum auf Staatsstraße 2104 stürzen
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Kurz nach Mitternacht wurde Alarm
ausgelöst, da ein umgestürzter Baum die Staatsstraße 2104
zwischen der Saaldorfer Einfahrt Stalberstraße und
Neusillersdorf blockerte. Die schweren Schneelasten hatten den
stattlichen Baum umkicken lassen. Einsatzende war ca. eine
Stunde nach Alarmierung.
Im
Einsatz waren waren das LF 48/1 und das LF 47/1.
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Photos: FF Saaldorf
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04. März, Alarmzeit 03.57 Uhr
Großbrand im ehemaligem Alpine-Gelände / Freilassing
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Kurz
vor 4 Uhr erfolgte die Erstalarmierung. Mit drei Fahrzeugen
und 25 Mann war die Feuerwehr Saaldorf beim wohl personenstärksten
Einsatz in Freilassing beteiligt. Dichtes Schneetreiben und
Schneefahrbahn erschwerten die Anfart. Beim Eintreffen der
Feuerwehr Saaldorf mit dem LF 48/1 war die Lage noch ziemlich
unklar. Nach Verschaffung eines ersten Überblicks wurde der
spätere Einsatzort zwischen Brandherd und Techno-Z
angefahren, in dem die Feuerwehr Freilassing mit DLK und HLF
bereits an der Südseite stationiert war. Dank Allrad konnte
über die verschneite Fläche direkt vor das Gebäude gefahren
werden. Geplant war zunächst ein Innenangriff über die
östlich gelegene Treppe zwischen Brandgebäude und Hochsilo
in den ersten Stock. Dieser Teil stand noch nicht in Flammen.
Dazu wurden 2 Trupps mit Atemschutzgerät ausgerüstet. Nach
mehreren Explosionen im Gebäudeinneren wurde der
Atemschutztrupp sofort zurückgerufen. Einen zweiten
Innenangriff über das Werkstatttor im Erdgeschoß, das mit
einer Brechstange geöffnet wurde, nahm man nach weiteren
Detonationen auch zurück. Im Anschluss ging es rasend
schnell. Nach weiteren Explosionen griff das Feuer über die
Dachisolierung sehr schnell auf das komplette Gebäude über.
Ein äußerst dicht an am Gebäude geparkter LKW konnte im
letzten Moment noch weggefahren werden. Das
LF 47/1 baute zwischen McDonalds und Brandort eine
Löschwasserversorgung und war dort bis kurz vor Mittag
eingesetzt. Das MZF war wie das LF 48/1 im Ostteil
stationiert. Für Löscharbeiten dicht am Gebäude und bei den
Ablöscharbeiten wurde von der Feuerwehr Saaldorf mehrere
Atemschutztrupps gestellt. Dabei machte allen Einsatzkräften
die Kälte und der teilweise sehr dichte Schneefall zu
schaffen.
Im
Einsatz waren waren das LF 48/1 (9 Mann), LF 47/1 (9 Mann) und
MZF 11/1 (7 Mann).
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Photos: FF Saaldorf
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Einsätze im Januar 2006
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30. Januar, Alarmzeit 16.20 Uhr
Überfluteter Keller in einem Rohbau / Untere Straße Saaldorf
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Bereits bis zur fünften Treppenstufe, also gut einen Meter,
stand das Wasser im Keller eines Rohbaus in der Unteren Straße
in Saaldorf. Die Hausbesitzer bemerkten bei einem Kontrollgang
durch den Rohbau die Wassermassen im Keller. Wegen der derzeit
herrschenden kalten Temperaturen, in den vergangenen Nächten
oftmals mehr als -8°C, musste der Keller noch in den
Abendstunden ausgepumpt werden. Eingesetzt wurden 2
Tauchpumpen (800 Liter / min) und 1 "Spechtenhaus"
Hochwasserpumpe (2100 Liter / min), die in etwas 2.5 Stunden
im Einsatz waren. Zum Betrieb der Pumpen sowie zur
Ausleuchtung der Einsatzstelle wurden zwei Notstromaggregate.
Einsatzende war gegen 19 Uhr.
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Gut einen Meter hoch stand
das Wasser im Keller des Rohbaus.
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Drei Pumpen mit einer
Gesamtleistung von 3700 Liter pro Minute wurden zum
Auspumpen der Kellerräume eingesetzt.
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Photos: FF Saaldorf
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03. Januar, Alarmzeit 3.34 Uhr bis
07. Januar
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Nach dem
schrecklichen Unglück in der Eissporthalle in Bad Reichenhall
sind die verantwortlichen Politiker in der Region in Bezug auf
die Gefährdung von Flachdachhallen sensibilisiert. Aus
Sicherheitsgründen ließ nun auch Bürgermeister Ludwig Nutz
die Mehrzweckhalle Saaldorf bis auf weiteres sperren.
Messungen
durch Statiker haben ergeben, dass durch die gewaltigen
Schneemassen die Belastbarkeit des Daches an der
Toleranzgrenze angekommen ist. Eine Räumung des
Eternit-Daches ist derzeit zu gefährlich, da eine Zufahrt vom
Sportplatz nicht möglich ist und vom Parkplatz her auch mit
der Drehleiter der Feuerwehr das ganze Dach nicht erreicht
werden könnte. Die Halle bleibt seitens der Gemeinde für sämtliche
Veranstaltungen gesperrt, um eine Gefährdung von
Menschenleben zu verhindern. Der gewaltige Schneedruck machte
auch dem landwirtschaftlichen Anwesen von Stefan Eschlberger
in Hausen zu schaffen. Die schweren Schneemassen rutschten von
der Wiederkehr auf den etwas flacheren Anbau und blieben dort
liegen. Das Lichtband zwischen Alt- und Neubau verformte sich
bereits gefährlich, wobei es Schrauben bereits zu Hälfte herausgezogen
hatte. Nachdem am Gebäude ein bedenkliches Knarzen und
Knarren zu hören war, alarmierte Stefan Eschlberger die
Feuerwehr.
Die
Freiwilligen Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim rückten mit
insgesamt dreißig Mann aus. Unterstützt wurden sie von ihren
Kollegen aus Laufen, welche die Drehleiter zur Verfügung
stellten. Die Feuerwehrmänner begaben sich mit Schaufeln auf
das Dach des Anbaus der Wiederkehr, wobei sie von der
Drehleiter aus mit Seilen gesichert wurden. Mit vereinten Kräften
schaufelten sie den schweren Schnee vom Dach, so dass das Gebäude
gesichert werden konnte.
Bericht: Peter
Wimmer |
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03. Januar
Alarmzeit 3.34 Uhr Breitenloh 20kVa Stromleitung
gerissen
03. Januar
Alarmzeit 5.25 Uhr
Kemating Schneebruch
03. Januar
Alarmzeit 5.25 Uhr
Mehrzweckhalle Schneebruch
03. Januar
Alarmzeit 10.10 Uhr Holzhausen Schneebruch
03. Januar
Alarmzeit 15.20 Uhr
Gerspoint Schneebruch
04. Januar
Alarmzeit 9.55 Uhr
Hausen Eschlberger Schneebruch
04. Januar
Alarmzeit 12.00 Uhr
Seethal Schneebruch
05. Januar
Alarmzeit 12.30 Uhr Kirche Saaldorf
Schneebruch
06. Januar
Alarmzeit 11.55 Uhr
Surheim Kindergarten Schneebruch
07. Januar
Alarmzeit 8.05 Uhr
Absperrung bei Beerdigung der beiden Saaldorfer
Eishallenopfer
07. Januar
Alarmzeit 13.00 Uhr Saaldorf Schule
Schneebruch
07. Januar
Alarmzeit 14.00 Uhr
Saaldorf Kindergarten Schneebruch
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Photos: FF Saaldorf
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