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Einsätze im November 2006

28. November, Alarmzeit 17.18Uhr 
Schwerer Verkehrsunfall bei Steinbrünning

Am Dienstagabend kurz nach 17 Uhr ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Steinbrünning und Berchtolding. Aus Richtung Laufen kommend  war die Lenkerin des roten Mitsubishi anscheinend einer auf der Straße liegenden Obstkiste ausgewichen. Bei diesem Ausweichmanöver prallte sie mit hoher Geschwindigkeit in einen aus der Gegenrichtung kommenden blauen VW Golf, der ebenfalls von einer jungen Frau gesteuert wurde. Der Aufprall war so stark, dass der Motorblock des Mitsubishi völlig zerfetzt wurde. Das Getriebe und weitere Fahrzeugteile wurden mehrere Meter weit weg wegschleudert. Ebenso wurde der Golf in ein angrenzendes Feld geschleudert. Beide Fahrzeuge waren mit Airbags ausgerüstet, die auch auslösten. Die Lenkerin des Golfs konnte ihrem Fahrzeug leicht verletzt entsteigen, die schwerverletzte Unfallgegnerin musste jedoch mit Schere und Spreitzer befreit werden, wobei sie in dieser Zeit vom BRK erstversorgt wurde. 
Die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing übernahmen das Ausleuchten der Unfallstelle, die Personenbergung, Regelung des Verkehrs sowie die anschließende Reinigung der Unfallstelle.
Aufgrund der Schwere des Unfalls wurde durch die Polizei ein Sachverständiger angefordert, welcher den Unfallhergang und die Unfallursache untersuchte. Dadurch war die BGL 3 bis 22 Uhr für den Verkehr gesperrt.
 

 
 
 
 
 
 
 

Photos: FF Saaldorf

Einsätze im Oktober 2006

24. Oktober, Alarmzeit 17.03Uhr 
Schwerer Verkehrsunfall Staatsstraße 2104

Am Dienstagabend gegen 17 Uhr wurde auf der Staatsstraße 2104 bei Saaldorf ein Mann bei einem schweren Verkehrsunfall in einem Firmen-LKW eingeklemmt. Der Fahrer des Firmenfahrzeuges, das mit Farben beladen war, überholte aus Richtung Freilassing kommend eine Pkw-Kolonne von drei Fahrzeugen und kam dann nach Zeugenangaben durch überhöhte Geschwindigkeit in einer scharfen Linkskurve kurz nach der Einfahrt Saaldorf von der Fahrbahn ab, schleuderte die Böschung am rechten Fahrbahnrand hoch und prallte dann in etwa zwei Metern Höhe gegen einen Baum. Der Transporter blieb entgegen der Fahrtrichtung auf der Fahrbahn liegen. Der Fahrer war vollständig im Fahrzeug eingeklemmt. Ersthelfer alarmierten sofort die Rettungskräfte. Umgehend wurden die Feuerwehren Saaldorf-Surheim und Freilassing sowie die Polizei und der Rettungsdienst zur Unfallstelle beordert. Da der Notarzt aus Freilassing aufgrund der massiven Deformierung des Unfallwagens nicht ausreichend an den Patienten herankommen konnte, musste durch die Feuerwehrkräfte mittels Rettungsschere das Dach abgenommen werden. Erst danach konnten dem Verunfallten die nötigen Medikamente verabreicht und die Überwachungsgeräte richtig platziert werden. Nach der Stabilisierung und medizinischen Erstversorgung wurde die Bergung durch die Feuerwehr vorbereitet und der Patient mittels einer Schaufeltrage auf die Fahrtrage übergehoben. Im Rettungswagen konnte nun der Verletzte gezielt untersucht werden. So wurde noch an der Einsatzstelle eine Narkose eingeleitet und der Mann künstlich beatmet. Der Patient wurde anschließend mit schwersten Kopf-, Brust- und Bauchverletzungen im Rettungswagen in das bereits über Funk vorverständigte Landeskrankenhaus Salzburg gebracht.
Durch die Polizei wurde ein Sachverständiger angefordert, welcher den Unfallhergang und die Unfallursache untersuchte.
Die Feuerwehr kümmerte sich um die Verkehrsregelung und die Ausleuchtung der Unfallstelle und säuberte nach Abschluss der Untersuchung des Sachverständigen die Straße. Insgesamt war die Staatsstraße in diesem Bereich für mehr als drei Stunden gesperrt.
Im Einsatz befanden sich die Polizeiinspektion Freilassing mit zwei Beamten, drei Fahrzeuge und 18 Mann der Feuerwehr Saaldorf-Surheim, vier Fahrzeuge und 15 Mann der Feuerwehr Freilassing, zwei Rettungswagen und ein Krankenwagen des Bayerischen Roten Kreuzes sowie der Notarzt aus Freilassing.

Bericht BRK BGL
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 

Photos: FF Freilassing BRK BGL

01. Oktober, Alarmzeit 06.17 Uhr 
Schwerer Verkehrsunfall in Saaldorf
zwischen der Raiffeisenkreuzung und dem Gasthaus Sonnenheim.

Mehrere Schutzengel dürfte eine junge Fahrerin bei einem schweren Verkehrsunfall am frühen Morgen im Ortsgebiet von Saaldorf gehabt haben. Eine PKW-Lenkerin war von Laufen kommend in Richtung Freilassing unterwegs. Vermutlich aufgrund deutlich überhöhter Geschwindigkeit dürfte sie auf Höhe der Tankstelle Veiglhuber auf das Bankett gekommen sein und die Kontrolle über ihren Wagen verloren haben. Der VW Golf schoss über die Gegenfahrbahn durch zwei Gärten. Bereits bei einem der ersten beiden Aufprälle, an einem Obstbaum sowie an einem Zaunpfahl aus Beton, dürften die Airbags ausgelöst haben. Endgültig zum Stehen kam das Fahrzeug an einem Baum, den das Fahrzeug glücklicherweise mit der Beifahrerseite voll rammte und auf das Dach stürzte. Bei Eintreffen der Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim hatte das BRK schon die Erstversorgung der verletzten, aber noch ansprechbaren Fahrerin übernommen. Die Feuerwehren übernahmen das Ausleuchten sowie Absperren der Unfallstelle. Nach Abtransport der Fahrerin in das LKH Salzburg wurde das Fahrzeug mit Hilfe eines Kranes geborgen. Einsatzende war gegen 8.30 Uhr.

 

 

Das BRK mit Notarzt übernahm die Erstversorgung
Der völlig zerstörte Wagen kam erst im 2. Garten zum stehen
 
Letztendlich prallte der Golf gegen den Baum und wurde auf das Dach geschleudert.
 
Der Grundstückseigentümer "rettet" seine Gänse vor den Helferscharen
Zuerst ein Birnbaum...
...dann ein Zaunpfahl aus Beton dürften die Airbags ausgelöst haben
 
 
Der Unfallort in Fahrtrichtung betrachtet.
 
 
 

   
   
   

Photos: FF Saaldorf

Einsätze im September 2006

30. September, Alarmzeit 13.04 Uhr 
Schwerer Verkehrsunfall bei Schign / Staatsstraße 2104

Ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person ereignete sich auf der Staatsstraße 2104 Freilassing - Waging auf Höhe des Weilers Schign im Ortsbereich von Saaldorf - Surheim. Kurz vor 13:00 war ein mit einer Person besetzter PKW aus ungeklärter Ursache auf ein voll gefülltes, an einem Traktor angehängtes Güllefass aufgefahren. Der PKW schob sich dabei unter das Fass, wobei das Auslaßrohr aus dem Fass den Motorblock regelrecht zerfetzte, in weiterer Folge aber auch stark auf den Fußraum des Fahrzeugs drückte. In diesem Bereich war die Fahrerin dann relativ kompliziert mit einem Bein eingeklemmt. Aus diesem Grund war von der PD Traunstein Alarmstufe 5 für Saaldorf ausgelöst worden, was die Alarmierung der Feuerwehren Saaldorf, Surheim und Freilassing nach sich zieht.

Neben den Standardmaßnahmen wie absichern der Unfallstelle und Erstversorgung der Verletzten (Polizei und Rettungsdienst waren beim Eintreffen der Feuerwehr noch nicht vor Ort), sowie Aufbau des Brandschutzes stand natürlich die Befreiung der Verletzten im Vordergrund. Dazu musste nicht nur das Dach entfernt werden (Verdacht auf Wirbelsäulenverletzung bei der Fahrerin), sondern auch der Gülleanhänger aufgehoben. Dazu wurde der Hänger unterbaut, erst dann konnte er mit Hilfe von Hebekissen soweit angehoben werden, dass sich der PKW mittels Mehrzweckzug nach hinten herausziehen ließ.

Auf Grund der starken Deformation im Frontbereich und einem Fuß der Fahrerin, welcher sich genau in dem Bereich befand an dem ein Zylinder zum wegdrücken nach vorne eingebaut hätte werden sollte, entschied man sich für die alte Methode, das Lenkrad mit Ketten nach oben zu ziehen. Dies gelang dann so gut, dass die Verletzte zwar mit etwas Zeitverzögerung, dafür aber sehr schonend gerettet werden konnte. Durch die andauernde Absprache mit dem Notarzt war aber ersichtlich, dass keine Crashrettung notwendig ist und die schonendere Version die bessere Lösung darstellt.

Durch oftmaliges üben, aber auch viele gemeinsame Einsätze verlief die Zusammenarbeit der Hilfskräfte aus drei freiwilligen Feuerwehren, dem bayerischen roten Kreuz und der Polizei komplikationslos. Am PKW der verunfallten Einheimischen entstand Totalschaden, der Anhänger des Bauern wurde dagegen nur verhältnismäßig gering beschädigt. Nach etwa 2 Stunden konnte die Straße wieder für den Verkehr freigegeben werden.

Bericht FF Freilassing

 

 
Hier kam wieder einmal die alte Methode des Ziehens mit der Kette erfolgreich zum Einsatz

Photos: FF Freilassing

Einsätze im August 2006

22. August, Alarmzeit 08.00 Uhr 
Verkehrsunfall in Saaldorf

An der Kreuzung Stalberstraße-Kirchstraße in Saaldorf kam es am kurz vor 8 Uhr zu einem Verkehrsunfall, bei dem niemand verletzt wurde. Ein 18-jähriger Saaldorfer beachtete im Kreuzungsbereich nicht den von rechts kommenden vorfahrtsberechtigten Golf eines Gemeindebürgers. Durch die hohe Geschwindigkeit beim Aufprall wurde sein VW Polo mit ausgelösten Airbags von der Straße in Richtung Schnalzerbrunnen katapultiert. Der Golf seines Unfallgegners wurde in einen nahestehenden Gartenzaun gedreht, wobei auch dieser beschädigt wurde. An beiden Fahrzeugen entstand Totalschaden.

Die Feuerwehr Saaldorf übernahm die Absicherung der Unfallstelle, beseitigte ausgelaufenes Öl und half beim Verladen der Fahrzeuge auf die beiden Abschleppwagen. Einsatzende war gegen 8.45 Uhr.

 

06. August, Alarmzeit 14.30 Uhr 
Wohnungsbrand in Freilassing

Nachalarmiert durch die Feuerwehr Freilassing wurde die Feuerwehr Saaldorf zu einem Wohnungsbrand  in die Lindenstraße in der Freilassinger Innenstadt gerufen. Bei dem Schadensobjekt handelt es sich um ein Wohn- und Geschäftshaus mit insgesamt 4 Geschossen plus Keller. Im Erdgeschoß ist ein Modegeschäft, im 1. OG ein Restaurant und darüber Wohnungen und Praxen untergebracht.

Da nach erster Lageeinschätzung der Freilassinger Feuerwehr am Einsatzort das Feuer noch nicht unter Kontrolle und im Gebäude noch eine unbekannte Anzahl von Bewohnern waren, wurde auf Alarmstufe 3 erhöht. Das bedeutete eine Nachalarmierung für die Feuerwehr aus Saaldorf, Surheim und Ainring. Weil im weiteren Verlauf die Lage weiter unklar blieb, fuhr die Saaldorfer Wehr mit ihren drei Einsatzfahrzeugen 48/1, 47/1 sowie 11/1 zum Einsatzort an und blieb dort auf Bereitschaft stehen. Gegen 15.30 Uhr war die Lage durch die Feuerwehr Freilassing soweit geklärt, dass wieder ins Saaldorfer Gerätehaus eingerückt werden konnte.

 

Einsätze im Juni 2006

27. Juni, Alarmzeit 17.35 Uhr 
Umgestürzte Bäume im Gemeindegebiet

Der heiße Tag wurde am frühen Abend abrupt durch heftige Böen und starken Niederschlag beendet. Der Wind war dabei so stark, dass auf den Gemeindeverbindungsstraße mehrere Bäume umstürzten und die Straße blockiert wurden. Nachdem die Bäume mit Motorsägen zusammengeschnitten war, konnten die Straße wieder frei gegeben werden. Einsatzgebiet war dabei die BGL 3 am Abtsee sowie die Kreuzung Staatsstraße 2104 und BGL 3.

22. Juni, Alarmzeit 22.05 Uhr 
Überfluteter Kellerraum nach starken Regenfällen

Nach einem heftigem Unwetter und mehreren Stunden schweren Regenfällen wurde mittels Funkmeldeempfänger Alarm für die FF Saaldorf ausgelöst. In der Kirchstr. war zum wiederholten Male der Keller eines Hauses voll mit Wasser gelaufen, da eine Pumpe versagt hatte. Mittels Tauchpumpe und Nasssauger wurde das Wasser abgepumpt. Einsatzende war gegen 23.15 Uhr. , 

Einsätze im Mai 2006

28. April, Alarmzeit 15.30 Uhr 
Überflutete Fahrbahn am Abtsee / BGL 3

Einsätze im April 2006

03. April, Alarmzeit 01.35 Uhr 
Tödlicher Verkehrsunfall zwischen Seethal und Abtsdorf / BGL 3

Ein tödlicher Unfall ereignete sich in der Nacht auf Montag auf der BGL 3 zwischen Abtsee und Abtsdorf. Ein aus Laufen kommender PKW Fahrer erfasste auf der Straßenfahrbahn einen dort fahrenden Radfahrer. Durch den frontalen Aufprall wurde der Radfahrer auf die angrenzende Wiese geschleudert, wo er seinen Verletzungen erlag.  Zur genaueren Untersuchung des Unfallherganges wurde seitens der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt. Am PKW entstand Totalschaden in Höhe von 25.000 €. Ersten Ermittlungen nach dürfte der Radfahrer ohne Beleuchtung auf der falschen Straßenseite unterwegs gewesen sein.

Ende des Einsatzes war gegen 4.00 Uhr

 

Der aus Laufen kommende 36-jährige Fahrer war auf der BGL 3  in Richtung Saaldorf unterwegs. Der erfasste Radfahrer wurde auf die angrenzende Wiese (links hinter dem PKW) geschleudert. 
Die Feuerwehr Saaldorf übernahm mit den Fahrzeugen Florian Saaldorf 47/1 und 48/1 die Ausleuchtung der Unfallstelle.

Photos: FF Saaldorf

01. April, Alarmzeit 14.48 Uhr 
Schwerer Verkehrsunfall bei Schign / Staatsstraße 2104

Leichtsinnige Fahrweise kann als Unfallursache für einen schweren Verkehrsunfall auf der Staatsstraße 2104 kurz vor Schign im Gemeindegebiet von Saaldorf-Surheim als Unfallursache angenommen werden. Zwei Schwer- und sieben Leichtverletzte forderte der Unfall am frühen Nachmittag.

2 PKW´s mit Mitgliedern einer Fußballmannschaft fuhren als 3. und 4. Fahrzeug in einer kleinen Kolonne. Auf der Gefällestrecke am Schigner Berg begann das 4. Fahrzeug zu überholen. Leider hatte der Fahrer des 3. Fahrzeugs das nicht mitbekommen und versuchte seinerseits zu überholen, sodass in letzter Konsequenz kurzzeitig 3 Fahrzeuge nebeneinander fuhren. Ob dabei ein Überholender den als ersten fahrenden Mitsubishi einer Familie aus dem Landkreis Kehlheim berührte oder ob dieser aus Schreck das Steuer verriss, ist noch nicht hundertprozentig geklärt. Jedenfalls kam sowohl der Mitsubishi als auch ein (überholender) Polo von der Fahrbahn ab, beide  rasten ihrerseits in mehrere an der Böschung stehende Bäume, während das zweite überholende Fahrzeug mit sehr viel Glück ganz ohne Schrammen und Probleme auf der Straße zu stehen kam.

Die Insassen des Polo konnten sich bis auf einen Schock meist unverletzt selbst aus ihrem Fahrzeug befreien, die beiden Insassen des Mitsubishi wurden dagegen bei dem Aufprall in ihrem Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit Schere und Spreitzer von der Feuerwehr befreit werden. Nach Alarmplan rückten dazu die Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim sowie aus Freilassing zur Unfallstelle aus. Da sich die Saaldorfer Feuerwehr mit einem Teil der Mannschaft in Wals und einem weiteren Teil mit den beiden Fahrzeugen Florian Saaldorf 11/1 und 47/1 auf einer Fortbildung bei der Werksfeuerwehr Gendorf befand, übernahmen Freilassinger und Surheimer Kräfte die technische Rettung der Verletzten. Dies war nicht ganz einfach, da sich das Wrack entgegen der ursprünglichen Fahrtrichtung an der steilen Böschung hängend zwischen mehreren Bäumen eingeklemmt befand. Trotzdem musste das Wrack zunächst gegen ein weiteres Abrutschen gesichert werden. In Absprache mit den Notärzten, einer aus dem Notarztfahrzeug Freilassing und zwei aus den beiden alarmierten Rettungshubschraubern aus Traunstein und Salzburg sowie dem organisatorischen Leiter Rettungsdienst wurden die Maßnahmen koordiniert und die Aufgaben definiert. Nach etwa einer Dreiviertelstunde war der Fahrer befreit und kurz darauf auch eine Frau, die auf der hinteren Sitzbank gesessen hatte. Beide hatten sehr schwere Verletzungen erlitten und wurden von den beiden Hubschraubern in Krankenhäuser der Umgebung geflogen.

Die anderen Unfallbeteiligten bzw. die weiteren Mitglieder der Fußballmannschaft, die kurz nach dem Unfallgeschehen an der Unfallstelle eingetroffen waren, hatte es zwar körperlich nicht so sehr "erwischt" ein großer Teil hatte aber Schocksymptome aufzuweisen, weshalb unter anderem auch ein Kriseninterventionsteam angefordert wurde. Bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes, der mit seinen Fahrzeugen erst nach und nach, da aus vielen Standorten stammend an der Einsatzstelle eintraf, betreuten Feuerwehrkräfte diese Betroffenen.

Bis zum Eintreffen eines Sachverständigen, der die genaue Unfallursache klären sollte, blieb die Staatsstraße Richtung Waging komplett gesperrt.

Bericht nach FF Freilassing

 

Die Bandschlingen zur Sicherung gegen Abrutschen sind bereits angeschlagen

Aus Traunstein und Salzburg wurden die Notarzthubschrauber Christoph 14 und Christoph 6 herbeigerufen.
Das Arbeiten in dem steilen Gelände war nicht ganz einfach.
Glimpflich kamen Insassen diese Fahrzeugs davon...
Mit Leitern und Greifzug wurde das verunfallte Fahrzeug abgesichert. 
Mit Christoph 14 wurde einer der beiden Schwerverletzten ins Krankenhaus geflogen.
Insgesamt 
Aus dem Polizeihubschrauber fertigte der Gutachter noch Bilder der Unfallstelle an.

Photos: FF Saaldorf

Einsätze im März 2006

14. März, Alarmzeit 13.30 Uhr 
Verkehrsunfall zwischen Berg und Stockach

Zwischen Berg und Stockach ereignete sich am frühen Nachmittag ein Unfall, an dem auch ein Schulbus beteiligt war. Ein junger Autolenker prallte auf der Gemeindestraße zwischen Berg und Stockach frontal gegen einen entgegenkommenden Schulbus. Der PKW-Lenker war nach dem Zusammenprall für kurze Zeit bewusstlos. Zur weiteren Beobachtung wurde er ins Krankenhaus Freilassing eingeliefert. Der PKW und auch der Schulbus waren nicht mehr fahrtüchtig und mussten abgeschleppt werden.

 

Photos: FF Saaldorf

 

 

06. März, Alarmzeit 00.30 Uhr 
Schneelasten lassen Baum auf Staatsstraße 2104 stürzen

Kurz nach Mitternacht wurde Alarm ausgelöst, da ein umgestürzter Baum die Staatsstraße 2104 zwischen der Saaldorfer Einfahrt Stalberstraße und Neusillersdorf blockerte. Die schweren Schneelasten hatten den stattlichen Baum umkicken lassen. Einsatzende war ca. eine Stunde nach Alarmierung.

Im Einsatz waren waren das LF 48/1 und das LF 47/1.

 

Sehr schweren Neuschnee brachte einen direkt an der Staatsstraße 2104 stehenden Baum zu Fall. 

Mit Motorsägen wurde der Baum zerschnitten.
Während des einstündigen Einsatzes war die Staatsstraße komplett gesperrt.

Photos: FF Saaldorf

 

 

04. März, Alarmzeit 03.57 Uhr 
Großbrand im ehemaligem Alpine-Gelände / Freilassing

Kurz vor 4 Uhr erfolgte die Erstalarmierung. Mit drei Fahrzeugen und 25 Mann war die Feuerwehr Saaldorf beim wohl personenstärksten Einsatz in Freilassing beteiligt. Dichtes Schneetreiben und Schneefahrbahn erschwerten die Anfart. Beim Eintreffen der Feuerwehr Saaldorf mit dem LF 48/1 war die Lage noch ziemlich unklar. Nach Verschaffung eines ersten Überblicks wurde der spätere Einsatzort zwischen Brandherd und Techno-Z angefahren, in dem die Feuerwehr Freilassing mit DLK und HLF bereits an der Südseite stationiert war. Dank Allrad konnte über die verschneite Fläche direkt vor das Gebäude gefahren werden. Geplant war zunächst ein Innenangriff über die östlich gelegene Treppe zwischen Brandgebäude und Hochsilo in den ersten Stock. Dieser Teil stand noch nicht in Flammen. Dazu wurden 2 Trupps mit Atemschutzgerät ausgerüstet. Nach mehreren Explosionen im Gebäudeinneren wurde der Atemschutztrupp sofort zurückgerufen. Einen zweiten Innenangriff über das Werkstatttor im Erdgeschoß, das mit einer Brechstange geöffnet wurde, nahm man nach weiteren Detonationen auch zurück. Im Anschluss ging es rasend schnell. Nach weiteren Explosionen griff das Feuer über die Dachisolierung sehr schnell auf das komplette Gebäude über. Ein äußerst dicht an am Gebäude geparkter LKW konnte im letzten Moment noch weggefahren werden. Das LF 47/1 baute zwischen McDonalds und Brandort eine Löschwasserversorgung und war dort bis kurz vor Mittag eingesetzt. Das MZF war wie das LF 48/1 im Ostteil stationiert. Für Löscharbeiten dicht am Gebäude und bei den Ablöscharbeiten wurde von der Feuerwehr Saaldorf mehrere Atemschutztrupps gestellt. Dabei machte allen Einsatzkräften die Kälte und der teilweise sehr dichte Schneefall zu schaffen. 

Im Einsatz waren waren das LF 48/1 (9 Mann), LF 47/1 (9 Mann) und MZF 11/1 (7 Mann). 

 

Kurz nach Ankunft in der Sägewerkstraße 8 Minuten nach Alarmauslösung um ca. 4.05 Uhr mit LF 48/1.

Anlegen der Schutzausrüstung bei Atemschutztrupp 2. Nach Erkundung der Lage durch Kommandant Georg Wallner wurde der spätere Einsatzort zwischen Brandherd und Techno-Z angefahren.
Geplant war zunächst ein Innenangriff über die Treppe zwischen der Lagerhalle und dem Hochsilo (siehe Bild) in den ersten Stock des Gebäudes. 
Der Innenangriff sollte mit einem C-Rohr erfolgen. Der Trupp wurde, nachdem schon erste Gasflaschen im Inneren explodierten, zurückgerufen. Zeitpunkt der Aufnahme ca. 4.14 Uhr
Anschließend wurde ein Angriff über die östliche Portaltür geplant. Das Bild zeigt das Aufbrechen der Tür mit einer Brechstange. Zeitpunkt der Aufnahme ca. 4.22 Uhr
Mit 2 Atemschutztrupps und C-Rohren sollte der Innenangriff erfolgen.
Der östliche Teil der Halle brannte zu diesem Zeitpunkt noch nicht.
Als nach Öffnen der Tür auch hier Spraydosen und Gasflaschen explodierten und dichter schwarzer Rauch die Sicht behinderte, begab man sich in sichere Deckung.
Explosion einer  Gasflasche durch das Dach, anschließend griff das Feuer rasend schnell über die Dachverschallung auf den restlichen Teil des Gebäudes über. Zeitpunkt der Aufnahme ca. 4.32 Uhr
Nun stand auch der Ostteilkomplett in Flammen. Rechts im Bild ist die Treppe zu erkennen, über die der erste Innenangriff erfolgte. In der Mitte die aufgebrochene Tür aus Bild. Zeitpunkt der Aufnahme ca. 4.35 Uhr
Vollbrand des Gebäudes gegen 4.48 Uhr. 
Im Bild die Freilassinger Drehleiter und ein zu dem Zeitpunkt stark gefährdeter LKW.
Aufgrund der zahlreichen und vor allem recht eng geparkten Schrottautos ging es sehr eng her. Für die Fahrzeugführer war der Einsatz nicht gerade leicht. 
Blick auf das Gebäude vom vernuteten Brandherd.
Der Eigentliche Brand dürfte in der Nähe dieser Fahrzeuge ausgebrochen sein.
Im Vordergrund Saaldorfer Feuerwehrler mit einem B-Rohr, im Hintergrund das TLF aus Bad Reichenhall.
Der Außenangriff war aufgrund der Höhe des Gebäudes äußerst schwierig.
Das Einsatzgebiet im Nordteil des Gebäudes. Hier war vor allem die Feuerwehr Ainring im Einsatz.
Hier der Nordeingang des Gebäudes.
Gegen 6 Uhr entstand diese Aufnahme. Da mittlerweile ein Flutlichtmast des THW aufgebaut war, wurden die Sichtverhältnisse deutlich besser.  Der starle Schneefall und die Kälte machten trotzdem zu schaffen.
In den frühen Morgenstunden begann dann ein Bagger mit dem abräumen des noch glühenden Brandschuttes.
Im Hintergrund das Hochsilo, das aufgrund Strahlungswärme dann am darauffolgenden Tag gelöscht werden musste.

Photos: FF Saaldorf

 

 

Einsätze im Januar 2006 

30. Januar, Alarmzeit 16.20 Uhr 
Überfluteter Keller in einem Rohbau / Untere Straße Saaldorf

Bereits bis zur fünften Treppenstufe, also gut einen Meter, stand das Wasser im Keller eines Rohbaus in der Unteren Straße in Saaldorf. Die Hausbesitzer bemerkten bei einem Kontrollgang durch den Rohbau die Wassermassen im Keller. Wegen der derzeit herrschenden kalten Temperaturen, in den vergangenen Nächten oftmals mehr als -8°C, musste der Keller noch in den Abendstunden ausgepumpt werden. Eingesetzt wurden 2 Tauchpumpen (800 Liter / min) und 1 "Spechtenhaus" Hochwasserpumpe (2100 Liter / min), die in etwas 2.5 Stunden im Einsatz waren. Zum Betrieb der Pumpen sowie zur Ausleuchtung der Einsatzstelle wurden zwei Notstromaggregate. Einsatzende war gegen 19 Uhr.

 

Gut einen Meter hoch stand das Wasser im Keller des Rohbaus. 

Drei Pumpen mit einer Gesamtleistung von 3700 Liter pro Minute wurden zum Auspumpen der Kellerräume eingesetzt. 

Photos: FF Saaldorf

03. Januar, Alarmzeit 3.34 Uhr bis
07. Januar

Nach dem schrecklichen Unglück in der Eissporthalle in Bad Reichenhall sind die verantwortlichen Politiker in der Region in Bezug auf die Gefährdung von Flachdachhallen sensibilisiert. Aus Sicherheitsgründen ließ nun auch Bürgermeister Ludwig Nutz die Mehrzweckhalle Saaldorf bis auf weiteres sperren.

Messungen durch Statiker haben ergeben, dass durch die gewaltigen Schneemassen die Belastbarkeit des Daches an der Toleranzgrenze angekommen ist. Eine Räumung des Eternit-Daches ist derzeit zu gefährlich, da eine Zufahrt vom Sportplatz nicht möglich ist und vom Parkplatz her auch mit der Drehleiter der Feuerwehr das ganze Dach nicht erreicht werden könnte. Die Halle bleibt seitens der Gemeinde für sämtliche Veranstaltungen gesperrt, um eine Gefährdung von Menschenleben zu verhindern. Der gewaltige Schneedruck machte auch dem landwirtschaftlichen Anwesen von Stefan Eschlberger in Hausen zu schaffen. Die schweren Schneemassen rutschten von der Wiederkehr auf den etwas flacheren Anbau und blieben dort liegen. Das Lichtband zwischen Alt- und Neubau verformte sich bereits gefährlich, wobei es Schrauben bereits zu Hälfte herausgezogen hatte. Nachdem am Gebäude ein bedenkliches Knarzen und Knarren zu hören war, alarmierte Stefan Eschlberger die Feuerwehr.

Die Freiwilligen Feuerwehren aus Saaldorf und Surheim rückten mit insgesamt dreißig Mann aus. Unterstützt wurden sie von ihren Kollegen aus Laufen, welche die Drehleiter zur Verfügung stellten. Die Feuerwehrmänner begaben sich mit Schaufeln auf das Dach des Anbaus der Wiederkehr, wobei sie von der Drehleiter aus mit Seilen gesichert wurden. Mit vereinten Kräften schaufelten sie den schweren Schnee vom Dach, so dass das Gebäude gesichert werden konnte.

Bericht: Peter Wimmer

03. Januar Alarmzeit 3.34 Uhr Breitenloh 20kVa Stromleitung gerissen 

03. Januar Alarmzeit 5.25 Uhr Kemating Schneebruch

03. Januar Alarmzeit 5.25 Uhr Mehrzweckhalle Schneebruch

03. Januar Alarmzeit 10.10 Uhr Holzhausen Schneebruch

03. Januar Alarmzeit 15.20 Uhr Gerspoint Schneebruch 

04. Januar Alarmzeit  9.55 Uhr Hausen Eschlberger Schneebruch 

04. Januar Alarmzeit 12.00 Uhr Seethal Schneebruch

05. Januar Alarmzeit 12.30 Uhr Kirche Saaldorf Schneebruch 

06. Januar Alarmzeit 11.55 Uhr Surheim Kindergarten Schneebruch 

07. Januar Alarmzeit 8.05 Uhr Absperrung bei Beerdigung der beiden Saaldorfer Eishallenopfer

07. Januar Alarmzeit 13.00 Uhr Saaldorf Schule Schneebruch 

07. Januar Alarmzeit 14.00 Uhr Saaldorf Kindergarten Schneebruch 

 

Photos: FF Saaldorf