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Einsätze im November 2009

  02. November, Alarmzeit 20.17 Uhr
Brand der Surheimer Grundschule

 

Zunächst mit Alarmstufe 2 wurden kurz nach 20 Uhr die Feuerwehren aus Surheim, Saaldorf und Freilassing zum Schulhaus in Surheim gerufen. Bereits bei der Alarmierung war die Rede von einem Feuer. Die Brandmeldeanlage im Gebäude hatte offensichtlich erst später ausgelöst. Beim Eintreffen der ersten Kräfte waren aber bereits offene Flammen erkennbar. Während die Surheimer Feuerwehr vom Osten her anfuhr, (unterstützt von der Feuerwehr Laufen und Leobendorf) wurde Freilassing und in weiterer Folge dann auch Saaldorf, Weildorf und Ainring vom Westen her eingesetzt. Zuvor ließ Einsatzleiter Harald Langwieder aber Alarmstufe 3, Großbrand, über die Leitstelle Traunstein auslösen. Was brannte war ein hölzerner Zwischengang zwischen Turnhalle und eigentlichem Schulgebäude. Entsprechend galt es zunächst das Übergreifen auf die beiden besagten Gebäude zu verhindern. Dies gelang auch zum großen Teil. Die Turnhalle selber konnte gerettet werden, die Nebenräume, Geräteräume, Umkleiden etc. wurden aber ein Raub der Flammen. Am anderen Ende des Feuers konnten die Flammen gestoppt werden, bevor sie ins Schulgebäude eindringen konnten. Trotz einer Tür und mehrerer Fenster im direkten Brandbereich drang nur Rauch ein, das Feuer konnte auch hier entscheidend bekämpft werden.

Insgesamt brachten die sieben eingesetzten Feuerwehren drei Wenderohre über Drehleitern,  2 B- und 7 C-Rohre zum Einsatz.

Bericht & Photos:

Feuerwehr Freilassing

 

 

Einsätze im Juni 2009

  25. Juli, Alarmzeit 8.00 Uhr
Unterstützung des Patenvereines Lamprechtshausen

 

Am Tag zwei nach dem großen Hagel im Salzburger Flachgau unterstützten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Saaldorf bei den Arbeiten im etwa 15 km entfernten Katastrophengebiet. Sämtliche Feuerwehren aus dem Salzburger Land, Oberösterreich, dem Berchtesgadener Land, Katastrophenzüge aus ganz Österreich und das Bundesheer waren nun mobil, um den betroffenen schnelle Hilfe zu leisten. Es galt wieder Dächer, die vom Hagel schwer in Mitleidenschaft gezogen wurden, provisorisch mit Planen abzudichten. Die Einsatzkräfte der Saaldorf Wehr waren in den Gemeinden Lamprechtshausen im Einsatz.

 

  25. Juni, Alarmzeit 22.20 Uhr
Schwerer Verkehrsunfall B 20 auf Höhe Reit

Photos:

Max Karpf
 

 

Tödliche Verletzungen hat am Donnerstagabend gegen 22.20 Uhr eine 44-jährige Frau aus Salzburg bei einem Frontalzusammenstoß zwischen zwei Autos auf der B20 kurz vor Reit erlitten. Nach Angaben der Freilassinger Polizei geriet eine 61-jährige Frau aus der Nähe von Salzburg mit ihrem Citroen auf der Fahrt von Freilassing Richtung Laufen aus bisher ungeklärter Ursache auf die Gegenfahrbahn und stieß dort frontal mit dem entgegenkommenden VW Polo der 44-Jährigen zusammen. Der Polo wurde durch die Wucht des Aufpralls total zertrümmert und von der Fahrbahn über die Böschung gegen einen Wildschutzzaun geschleudert.

Die 44-jährige Fahrerin wurde lebensgefährlich verletzt und im Auto eingeklemmt; die 61-jährige mutmaßliche Unfallverursacherin aus der Nähe von Salzburg kam nach erster Einschätzung durch Notärzte und Rettungsassistenten des Roten Kreuzes mit mittelschweren Verletzungen davon. Nachfolgende Fahrer bemerkten die verunfallten Autos, leisteten Erste Hilfe und setzten einen Notruf ab. Die Rettungsleitstelle Traunstein schickte die Freiwilligen Feuerwehren Saaldorf, Surheim und Freilassing sowie den Einsatzleiter Rettungsdienst, zwei Notärzte und drei Rettungswagen des Roten Kreuzes zum Unfallort.

Der Notarzt konnte beim Eintreffen am Unfallort jedoch nur noch den Tod der 44-Jährigen feststellen. Die 61-jährige Unfallgegnerin wurde nach medizinischer Erstversorgung per Rettungswagen ins Salzburger Unfallkrankenhaus eingeliefert. Die Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim und Freilassing waren mit insgesamt neun Fahrzeugen im Einsatz. Sie mussten die Verstorbene mit dem hydraulischen Rettungssatz aus ihrem Fahrzeug befreien, den Verkehr großräumig umleiten, die Einsatzstelle ausleuchten, die Fahrbahn reinigen und das Abschleppunternehmen bei der Bergung der Unfallfahrzeuge unterstützen.

Beamte der Polizeiinspektion Freilassing ermitteln derzeit den genauen Unfallhergang. Zu Klärung der Ursache des Frontalzusammenstoßes wurde ein Gutachter angefordert. Die B20 war während der Rettungs- und Bergearbeiten für den restlichen Verkehr etwa drei Stunden lang komplett gesperrt. Der Gesamtschaden liegt laut Polizei bei 18.000 Euro.

 

  12. Juni, Alarmzeit 11.45Uhr
Brennender Traktor in Warisloh

Einsätze im April 2009

  29. April, Alarmzeit 00.14 Uhr
Großbrand in Moosen

Photos:

FF Saaldorf
BRK-BGL
 aktivnews

 

Mehrere Verletzte und einen hohen Sachschaden forderte ein Großbrand, der gegen Mitternacht auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Moosen / Gemeinde Saaldorf-Surheim ausgebrochen ist.  Der Hof war für die Saaldorfer Wehr bereits zum zweiten Mal Schauplatz eines Großbrandes, damals aber im Wohngebäude.

Aus bislang unbekannter Ursache geriet letzte Nacht das Wirtschafts- und Stallgebäude eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand. Rund 210 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren aus Saaldorf, Surheim, Freilassing, Laufen, Leobendorf, Petting und Weildorf waren im Einsatz und konnten ein Übergreifen der Flammen auf das angrenzende Wohnhaus verhindern. Das Rote Kreuz war mit der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Freilassing-Laufen, drei Rettungswagen, dem Betreuungsdienst und dem Einsatzleiter Rettungsdienst vor Ort.

Bereits Abfahrt in Saaldorf war der helle Feuerschein schon deutlich sichtbar. Bei Anfahrt über die 2104 über Schign nach Moosen stand der Stand in Vollbrand.

Die Wiederkehr, also das kombinierte Stall- und Vorratsgebäude, stand in Vollbrand. Die Flammen drohten auch auf das direkt angebaute Wohnhaus überzugreifen. In letzter Sekunde konnte das durch den beherzten Einsatz von Feuerwehrleuten im Innenangriff verhindert werden.

Die Wasserversorgung gestaltete sich als sehr schwierig, da lediglich zwei Hydranten zur Verfügung standen. Um die Wasserversorgung für die zwei Drehleitern aus Freilassing und Laufen sowie die zahlreichen B- und C-Rohre zu sichern, musste eine mehrere kilometerlange Schlauchleitung zum nächstegelegenen offenen Gewässer, der Sur,  aufgebaut werden. Dafür waren dann auch zahlreiche Verstärkerpumpen notwendig.

Ein weiteres Problem waren die starken Windböen, die immer wieder das Feuer anfachten  und für starken Funkenflug sorgten. Zu Beginn drohten die Flammen auf mehrere umstehende Gebäude sowie die benachbarte Kirche im Ortskern überzugreifen.


Ein 24-jähriger Bewohner erlitt eine leichte Brandverletzung sowie Rauchgasvergiftung und musste ebenso ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden wie der 48-jährige Geschädigte und ein 43-jähriger Anwohner, die jeweils eine leichte Rauchgasvergiftung erlitten. Ein Feuerwehrmann verletzte sich bei dem Einsatz leicht am Fuß. Eingelagerte Erntevorräte sowie landwirtschaftliche Maschinen wie ein Traktor wurden durch den Brand zerstört. Nach den bisherigen Feststellungen verendeten vier Rinder. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.

Die Feuerwehr Saaldorf war mit 35 Mann bis in den Nachmittag vor Ort. Nachdem der Brand unter Kontrolle gebracht und ein übergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden konnte, begannen die langwierigen Nachlöscharbeiten.  Mit Hilfe eines Baggers wurde das im Dachgeschoss gelagerte Heu abgetragen. Die im Stall befindlichen lebenden Stiere, Kühe und Kälber wurden in Nachbargehöfte verlegt.
 

Die Ermittlungen zur Brandursache hat die Kriminalpolizei Traunstein übernommen. Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor

 

Einsätze im Januar 2009

31. Dezember, Alarmzeit 19.30 Uhr
Brennendes Taxi

Aus bisher noch ungeklärter Ursache, aber vermutlich aus technischem Defekt, fing ein Taxi eines Freilassinger Unternehmers plötzlich unterm Fahren Feuer. Dieser steuerte sofort das Fahrzeug an die Seite und alarmierte die Feuerwehr. Die Einsatzkräfte konnten durch einen Schaumteppich den brennenden Motorraum rasch löschen und das Übergreifen auf das gesamte Fahrzeug verhindern. Die Polizei Freilassing ermittelt die genaue Brandursache.

 

 

 

Photos: aktivnews