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Mehrere Verletzte und
einen hohen Sachschaden forderte ein Großbrand, der gegen
Mitternacht auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Moosen /
Gemeinde Saaldorf-Surheim ausgebrochen ist. Der Hof war
für die Saaldorfer Wehr bereits zum zweiten Mal Schauplatz
eines Großbrandes, damals aber im Wohngebäude.
Aus bislang unbekannter
Ursache geriet letzte Nacht das Wirtschafts- und Stallgebäude
eines landwirtschaftlichen Anwesens in Brand. Rund 210
Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren aus Saaldorf,
Surheim, Freilassing, Laufen, Leobendorf, Petting und Weildorf
waren im Einsatz und konnten ein Übergreifen der Flammen auf
das angrenzende Wohnhaus verhindern.
Das Rote Kreuz
war mit der Schnell-Einsatz-Gruppe (SEG) Freilassing-Laufen,
drei Rettungswagen, dem Betreuungsdienst und dem Einsatzleiter
Rettungsdienst vor Ort.
Bereits
Abfahrt in Saaldorf war der helle Feuerschein schon deutlich
sichtbar. Bei Anfahrt über die 2104 über Schign nach Moosen
stand der Stand in Vollbrand.
Die
Wiederkehr, also das kombinierte Stall- und Vorratsgebäude,
stand in Vollbrand. Die Flammen drohten auch auf das direkt
angebaute Wohnhaus überzugreifen. In letzter Sekunde konnte
das durch den beherzten Einsatz von Feuerwehrleuten im
Innenangriff verhindert werden.
Die Wasserversorgung
gestaltete sich als sehr schwierig, da lediglich zwei
Hydranten zur Verfügung standen. Um die Wasserversorgung für
die zwei Drehleitern aus Freilassing und Laufen sowie die
zahlreichen B- und C-Rohre zu sichern, musste eine mehrere
kilometerlange Schlauchleitung zum nächstegelegenen offenen
Gewässer, der Sur, aufgebaut werden. Dafür waren dann
auch zahlreiche Verstärkerpumpen notwendig.
Ein weiteres Problem
waren
die starken Windböen, die immer wieder das Feuer anfachten
und für starken Funkenflug sorgten. Zu Beginn drohten die
Flammen auf mehrere umstehende Gebäude sowie die benachbarte
Kirche im Ortskern überzugreifen.
Ein 24-jähriger Bewohner erlitt eine leichte Brandverletzung
sowie Rauchgasvergiftung und musste ebenso ambulant in einem
Krankenhaus behandelt werden wie der 48-jährige Geschädigte
und ein 43-jähriger Anwohner, die jeweils eine leichte
Rauchgasvergiftung erlitten. Ein Feuerwehrmann verletzte sich
bei dem Einsatz leicht am Fuß. Eingelagerte Erntevorräte sowie
landwirtschaftliche Maschinen wie ein Traktor wurden durch den
Brand zerstört. Nach den bisherigen Feststellungen verendeten
vier Rinder. Der Schaden beträgt mehrere hunderttausend Euro.
Die Feuerwehr Saaldorf
war mit 35 Mann bis in den Nachmittag vor Ort. Nachdem der
Brand unter Kontrolle gebracht und ein übergreifen auf das
Wohnhaus verhindert werden konnte, begannen die langwierigen
Nachlöscharbeiten. Mit Hilfe eines Baggers wurde das im
Dachgeschoss gelagerte Heu abgetragen. Die im Stall
befindlichen lebenden Stiere, Kühe und Kälber wurden in
Nachbargehöfte verlegt.
Die Ermittlungen zur
Brandursache hat die Kriminalpolizei Traunstein übernommen.
Hinweise auf Fremdverschulden liegen nicht vor
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